Moesta: Berufsorientierung lebt vom direkten Austausch
Ausbildung, Studium oder doch ein ganz anderer Weg? Bei der 25. Pellenzer Lehrstellenbörse in Plaidt konnten Jugendliche genau diesen Fragen nachgehen. Mehr als 70 Betriebe aus der Region präsentierten sich und kamen direkt mit jungen Menschen und ihren Eltern ins Gespräch. Die Landtagsabgeordnete Anette Moesta begleitete die Jubiläumsveranstaltung als Schirmherrin.
„Genau das macht gute Berufsorientierung aus: miteinander ins Gespräch kommen, Fragen stellen, Möglichkeiten kennenlernen und vielleicht dabei feststellen: Das könnte etwas für mich sein“, erklärt Moesta.
Wie schwierig die Entscheidung nach der Schule sein kann, kennt die Abgeordnete auch aus ihrer eigenen Familie. Ihre Kinder sind 16 und 23 Jahre alt. Fragen nach Ausbildung oder Studium, den eigenen Stärken und den beruflichen Perspektiven seien deshalb auch dort ganz aktuell.
Gleichzeitig verändere sich die Arbeitswelt. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz würden Berufsbilder und Anforderungen weiterentwickeln. „Niemand kann heute genau sagen, wie jeder Arbeitsplatz von morgen aussehen wird. Neugier, Kreativität, Mut und die Bereitschaft, Neues zu lernen, werden aber weiterhin gefragt sein“, so Moesta.
Den Jugendlichen möchte sie deshalb vor allem Mut machen: „Probiert euch aus, fragt nach und entdeckt eure Stärken. Der eigene Weg muss nicht immer gerade verlaufen. Auch Umwege und Rückschläge gehören dazu.“
Besonders dankte Moesta Herrn Busenbender für die Organisation der 25. Pellenzer Lehrstellenbörse sowie den teilnehmenden Betrieben für ihr Engagement und ihre Bereitschaft zum direkten Austausch mit den Jugendlichen.
