28. Sep­tem­ber 2026

Moesta begleitet Spätschicht der Polizeiinspektion Andernach

Was eine Spätschicht bei der Polizei mit sich bringt, lässt sich kaum vorherse­hen. Zum zweit­en Mal begleit­ete die Land­tagsab­ge­ord­nete Anette Moes­ta ein Streifen­team der Polizei­in­spek­tion Ander­nach und erhielt dabei über mehrere Stun­den unmit­tel­bare Ein­blicke in den Polizeiall­t­ag.

Nach einem Gespräch mit Dien­st­stellen- und Dien­st­grup­pen­leitung sowie ein­er Ein­weisung ging es gemein­sam mit dem Streifen­team in den Dienst. „Von ein­er Sit­u­a­tion geht es unmit­tel­bar in die näch­ste. Die Ein­satzkräfte wis­sen vorher nie genau, was sie vor Ort erwartet. Trotz­dem müssen sie aufmerk­sam bleiben, Entschei­dun­gen tre­f­fen und den Men­schen mit Ruhe und Respekt begeg­nen“, beschreibt Moes­ta ihre Ein­drücke.

Beson­ders deut­lich sei dabei gewor­den, wie viel men­schliche Zuwen­dung zur Polizeiar­beit gehöre. Ein­satzkräfte begeg­neten regelmäßig Men­schen in schwieri­gen Lebenssi­t­u­a­tio­nen. Gle­ichzeit­ig könne die Polizei soziale Prob­leme nicht allein lösen.

„Hier braucht es ein starkes Net­zw­erk. Polizei, Kom­munen, Sozialar­beit und soziale Träger müssen gut zusam­me­nar­beit­en, damit nach einem Ein­satz die passende Unter­stützung greifen kann“, betont Moes­ta.

Auch nach einem Ein­satz sei die Arbeit längst nicht been­det. Vorgänge müssten erfasst, Berichte geschrieben und Ein­sätze doku­men­tiert wer­den. Schicht­di­enst am Abend, in der Nacht und am Woch­enende stelle dabei nicht nur hohe Anforderun­gen an die Beschäftigten, son­dern auch an ihre Fam­i­lien.

„Gute Polizeiar­beit braucht gute Rah­menbe­din­gun­gen: aus­re­ichend Per­son­al, eine gute Ausstat­tung, mod­erne Tech­nik und ver­lässliche Part­ner vor Ort“, so Moes­ta.

Ihr Dank gilt PK Jacob Corzil­ius, PHK Andy Bauer­feind, POR Mar­tin Hoch und POK Malte Schröter sowie dem gesamten Team der Polizei­in­spek­tion Ander­nach für die offene Auf­nahme und die zahlre­ichen Gespräche.