7. Sep­tem­ber 2026

L 123 in desolatem Zustand – tragfähige Lösung für schwierige Hanglage gesucht

Die CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Anet­te Moes­ta hat gemein­sam mit Staats­se­kre­tär Mar­kus Wolf und der Saf­fi­ger Orts­bür­ger­meis­te­rin Simo­ne Rött­gen die L 123 zwi­schen Saf­fig und Bas­sen­heim in Augen­schein genommen.

Mar­kus Wolf ist seit dem 18. Mai Staats­se­kre­tär und woll­te sich selbst ein Bild von der Situa­ti­on vor Ort machen. Beim gemein­sa­men Ter­min bestand schnell Einig­keit: Die L 123 befin­det sich in die­sem Abschnitt in einem deso­la­ten Zustand. Hier besteht drin­gen­der Handlungsbedarf.

Gleich­zei­tig wur­de deut­lich, war­um die Pla­nung für eine grund­le­gen­de Erneue­rung tech­nisch beson­ders anspruchs­voll ist. Die Hang­la­ge stellt eine erheb­li­che Her­aus­for­de­rung dar. Nach den bis­lang vor­lie­gen­den tie­fen Boden­un­ter­su­chun­gen ist eine dau­er­haf­te Siche­rung des Han­ges tech­nisch äußerst schwie­rig und erfor­dert eine ent­spre­chend sorg­fäl­ti­ge Pla­nung, da es  Pro­ble­me mit der Stand­si­cher­heit gibt.

Der Zustand der Stra­ße ist offen­sicht­lich und für die Men­schen, die die­se Ver­bin­dung regel­mä­ßig nut­zen, seit Lan­gem ein Ärger­nis. Gleich­zei­tig hat uns Staats­se­kre­tär Wolf vor Ort erklärt, dass es hier nicht um eine ein­fa­che Decken­sa­nie­rung geht. Die geo­lo­gi­schen Ver­hält­nis­se und die not­wen­di­ge Siche­rung der Hang­la­ge machen das Vor­ha­ben anspruchs­voll“, erklärt Moesta.

Die Pla­nung für die L 123 läuft bereits seit meh­re­ren Jah­ren. Pla­nungs­leis­tun­gen wur­den 2020 ver­ge­ben. Für Moes­ta ist des­halb wich­tig, nun auf Grund­la­ge der Unter­su­chun­gen die tech­nisch mach­ba­re und dau­er­haft siche­re Lösung zu ent­wi­ckeln. Orts­bür­ger­meis­te­rin Rött­gen appel­liert an das Land eine mög­lichst bal­di­ge Lösung zu fin­den, da der Stra­ßen­zu­stand ins­be­son­de­re bei Regen zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen führt und den Bür­gern jeg­li­ches Ver­ständ­nis für die­sen lan­gen Pla­nungs­pro­zess fehlt. Even­tu­ell sei es auch ein Zei­chen in 2 Bau­ab­schnit­ten zuar­bei­ten, damit die Nut­zer sehen, es geht weiter.

Sie begrüßt aus­drück­lich, dass Wolf sich so kurz nach Über­nah­me sei­nes neu­en Amtes per­sön­lich mit der Situa­ti­on befasst hat.

Es ist gut, dass der Staats­se­kre­tär nicht nur Akten und Pla­nungs­un­ter­la­gen kennt, son­dern sich selbst vor Ort ein Bild gemacht hat. Wir sind uns einig, dass der Zustand der Stra­ße so nicht blei­ben kann. Sicher­heit hat bei der Lösung obers­te Prio­ri­tät. Jetzt müs­sen wir gemein­sam schau­en, wie wir trotz der schwie­ri­gen tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen die Pla­nung vor­an­brin­gen und eine ver­läss­li­che Per­spek­ti­ve für die L 123 schaf­fen.“ so Moes­ta und Rött­gen unisono.