30. Juni 2026

Austausch und Information anlässlich 100 Jahre Schönstatt-Bewegung

Mit­glie­der der CDU-Frak­­tio­­nen aus dem Ver­­­band­s­­ge­­mein­­de- und Stadt­rat Val­len­dar sowie des Vor­stan­des des CDU-Gemein­­de­­ver­­­ban­­des haben kürz­lich Berg Schön­statt besucht und dabei einen inten­si­ven Ein­blick in die Arbeit und Struk­tur des Säku­lar­in­sti­tuts der Schön­stät­ter Mari­en­schwes­tern erhal­ten. Anlass des Tref­fens war das dies­jäh­ri­ge 100-jäh­ri­­ge Jubi­lä­um der inter­na­tio­na­len Schön­statt-Bewe­­gung, die 1926 von Pater Josef Ken­te­nich gegrün­det wur­de und heu­te in zahl­rei­chen Län­dern welt­weit aktiv ist.

Zu Beginn wur­den die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer von Schwes­ter M. Andra-Maria und Schwes­ter M. Lie­se­lot­te herz­lich emp­fan­gen. In einer Ein­füh­rung stell­ten sie die inter­na­tio­na­le Arbeit der Schön­stät­ter Mari­en­schwes­tern vor und gaben einen Über­blick über deren viel­fäl­ti­ges Enga­ge­ment in den Berei­chen Bil­dung, Seel­sor­ge und sozia­le Pro­jek­te auf allen Kontinenten.

Im Anschluss führ­te Schwes­ter M. Vero­ni­ka durch die Aus­stel­lung und ver­mit­tel­te anschau­lich die Geschich­te, Spi­ri­tua­li­tät und Ent­wick­lung der Schön­statt-Bewe­­gung, die sich als geist­li­che Erneue­rungs­be­we­gung inner­halb der katho­li­schen Kir­che ver­steht. Bei einem Rund­gang über Berg Schön­statt erhiel­ten die Gäs­te zudem Ein­bli­cke in zen­tra­le Ein­rich­tun­gen wie das Schu­lungs­heim, das Novi­zi­ats­haus sowie die Anbe­tungs­kir­che, die als geist­li­ches Zen­trum des Are­als eine beson­de­re Bedeu­tung einnimmt.

Ein wei­te­rer Pro­gramm­punkt war der Besuch des Pater-Ken­­te­­nich-Hau­­ses, in dem Schwes­ter Gise­­la-Maria die Lebens­ge­schich­te und das Wir­ken des Grün­ders näher erläu­ter­te. Beson­ders ein­drucks­voll war für die CDU-Dele­­ga­­ti­on auch der Besuch am Grab von Pater Josef Ken­te­nich, das für vie­le Men­schen aus aller Welt ein Ort des Gebets und der Erin­ne­rung ist.

Beim gemein­sa­men Abend­essen bot sich schließ­lich Gele­gen­heit zu einem inten­si­ven Aus­tausch. Die Schwes­tern nah­men sich viel Zeit für Gesprä­che und begeg­ne­ten den Gäs­ten mit gro­ßer Offen­heit und Gastfreundschaft.

Berg Schön­statt ist weit mehr als ein geist­li­cher Ort – er ist ein bedeu­ten­der Anker­punkt für unse­re Ver­bands­ge­mein­de mit inter­na­tio­na­ler Aus­strah­lung. Die Ein­rich­tun­gen, die Bil­dungs­ar­beit und das Enga­ge­ment der Schön­stät­ter Mari­en­schwes­tern prä­gen unse­re Regi­on nach­hal­tig und ver­bin­den Val­len­dar mit der Welt“, beton­te Pas­cal Bad­ziong, Vor­sit­zen­der des CDU-Gemein­­de­­ver­­­ban­­des Vallendar.

Die CDU-Ver­­­tre­­te­rin­­nen und ‑Ver­tre­ter zeig­ten sich beein­druckt von der Viel­falt der Arbeit sowie der inter­na­tio­na­len Ver­net­zung der Schön­statt-Bewe­­gung. Der Besuch habe ein­mal mehr ver­deut­licht, wel­che zen­tra­le Rol­le Berg Schön­statt für die Iden­ti­tät, die kul­tu­rel­le Viel­falt und die über­re­gio­na­le Wahr­neh­mung der Ver­bands­ge­mein­de Val­len­dar spielt.