23. Febru­ar 2026

Torsten Welling: Flugzeiten aller in Rheinland-Pfalz stationierten Rettungshubschrauber bedarfsgerecht ausweiten

Die CDU-Lan­d­­tags­­frak­­ti­on in Rhein­­land-Pfalz möch­te die Luft­ret­tung vor allem in den länd­lich gepräg­ten Regio­nen des Lan­des stär­ken. Wie jüngst bekannt wur­de, wer­den die Flug­zei­ten des Ret­­tungs­­hu­b­­schrau-bers „Chris­toph 10“ am Stand­ort Witt­lich erwei­tert. Seit Anfang des Jah­res schon fliegt auch „Chris­toph 77“ in Mainz bei Dun­kel­heit. Auch für die ande­ren Hub­­schrau­­ber-Stan­d­or­­te im Land schlägt die CDU-Lan­d­­tags­­frak­­ti­on eine bedarfs­ge­rech­te Aus­wei­tung vor.

Damit wür­den wir die ret­tungs­dienst­li­che Ver­sor­gung in Rhein­­land-Pfalz deut­lich ver­bes­sern. Das ist drin­gend erfor­der­lich, denn vie­ler­orts schlie­ßen Kran­ken­häu­ser und es man­gelt an Ärz­ten – hier geht es auch um die Ein­hal­tung von Hilfs­fris­ten. Die Luft­ret­tung dient der sog. Pri­mär­ret­tung, das heißt eine Not­ärz­tin oder ein Not­arzt sowie die medi­zi­ni­sche Aus­rüs­tung kön­nen schnell an eine Not­fall­stel­le gebracht wer­den. Zudem kön­nen Pati­en­ten scho­nend in das nächst­ge­le­ge­ne und geeig­ne­te Kran­ken­haus trans­por­tiert wer­den. Auch zur sog. Sekun­där­ret­tung, also der Ver­le­gung inten­­si­v­­über­­­wa­chungs- und behand­lungs­pflich­ti­ger Pati­en­ten, kom­men die Hub­schrau­ber zum Ein­satz. Ret­tungs­hub­schrau­ber und deren Besat­zung ver­mit­teln ein Gefühl der Sicher­heit bei den Men­schen im Land. Nacht­flug­be­trieb muss mög­lich sein – nicht nur in Mainz und Witt­lich. Die Ein­satz­zei­ten aller in Rhein­­land-Pfalz sta­tio­nier­ten Hub­schrau­ber müs­sen fle­xi­bel an den tat­säch­li­chen Bedarf ange­passt wer­den“, for­dert der gesund­heits­po­li­ti­sche Spre­cher der CDU-Lan­d­­tags­­frak­­ti­on, Dr. Chris­toph Gensch. „Moder­ne Nacht­sicht­ge­rä­te und auto­ma­ti­sche Hin­der­nis­er­ken­nung ermög­li­chen schon heu­te an aus­ge­wähl­ten Stand­or­ten einen siche­ren Betrieb in der Nacht. Die­se tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten müs­sen zum Woh­le der Pati­en­ten genutzt wer­den“, so der kran­ken­haus­po­li­ti­sche Spre­cher der CDU-Frak­­ti­on, Tors­ten Welling.

Gensch und Wel­ling beto­nen die wach­sen­de Bedeu­tung der Luft­ret­tung im länd­lich gepräg­ten Rhein­­land-Pfalz: „Gera­de, weil die Lan­des­re­gie­rung dem plan­lo­sen Kran­ken­haus­ster­ben und damit auch von Not­auf­nah­men auf dem Land taten­los zuschaut, wird die schnel­le Ver­sor­gung durch Hub­schrau­ber umso wich­ti­ger. Oft sind es inter­nis­ti­sche Grün­de, wie Herz­in­farkt, Schlag­an­fall oder Asthma–Anfall, die eine rasche Hil­fe aus der Luft erfor­dern. Aber auch bei Unfäl­len mit Schwer­ver­letz­ten zählt jede Minu­te – hier kön­nen Heli­ko­pter ent­schei­dend sein und Leben retten.