16. Janu­ar 2026

Anette Moesta wird neue Botschafterin der Deutschen Rheuma-Liga

Die CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Anet­te Moes­ta ver­stärkt ab sofort das Für­spre­cher­team der Deut­schen Rheu­­ma-Liga. Mit ihrem Enga­ge­ment möch­te sie dazu bei­tra­gen, die Situa­ti­on von Men­schen mit rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen zu ver­bes­sern und das öffent­li­che Bewusst­sein für die­se oft unsicht­ba­ren Lei­den zu schärfen.

Anet­te Moes­ta ist selbst seit mehr als 25 Jah­ren an Rheu­ma erkrankt. „Vie­le Betrof­fe­nen erle­ben einen All­tag, der von star­ken Schwan­kun­gen geprägt ist: Heu­te leis­tungs­fä­hig, mor­gen durch Schmer­zen und Erschöp­fung stark ein­ge­schränkt. Genau das macht es für vie­le Außen­ste­hen­de schwer ver­ständ­lich, wie belas­tend die­se Erkran­kun­gen sind”, betont Anet­te Moes­ta. “Umso wich­ti­ger sind Auf­klä­rung, Ver­ständ­nis und pass­ge­naue Unter­stüt­zung — im Arbeits­le­ben, im sozia­len Umfeld und im Gesundheitssystem.”

Rheu­ma betrifft Men­schen jeden Alters. Früh­zei­ti­ge Dia­gno­sen, gute medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung und ver­läss­li­che The­ra­pien sind ent­schei­dend für Teil­ha­be und ein gutes Leben.

Ich weiß aus eige­ner Erfah­rung, was es bedeu­tet, mit den täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen die­ser Erkran­kung zu leben“, erklärt Anet­te Moes­ta. „Genau des­halb ist es mir ein per­sön­li­ches Anlie­gen, dass Betrof­fe­ne gese­hen, ernst genom­men und gut ver­sorgt werden.“

Die 1967 in Polch gebo­re­ne Rhein­­land-Pfäl­­ze­rin bringt als erfah­re­ne Land­tags­ab­ge­ord­ne­te gesell­schafts­po­li­ti­sches Know-how und ein brei­tes Netz­werk in die Arbeit der Deut­schen Rheu­­ma-Liga ein. Gemein­sam mit wei­te­ren Für­spre­che­rin­nen und Für­spre­chern enga­giert sie sich dafür, die Anlie­gen von Men­schen mit Rheu­ma stär­ker in Poli­tik und Gesell­schaft zu verankern.

Vie­le Betrof­fe­ne erle­ben lan­ge Wege bis zur Dia­gno­se, Ver­sor­gungs­eng­päs­se und gro­ße Belas­tun­gen im All­tag – auch bei uns im Land­kreis May­en-Koblenz“, so Anet­te Moes­ta. „Beson­ders kri­tisch ist die fach­ärzt­li­che Ver­sor­gung in unse­rer Regi­on, ich habe Glück und wer­de seit vie­len Jah­ren in Koblenz ver­sorgt, ich ken­ne aber auch Betrof­fe­nen, die 50 bis 80 km ent­fernt ihren Arzt haben.

Die Deut­sche Rheu­­ma-Liga ist mit rund 260.000 Mit­glie­dern eine der größ­ten Selbst­hil­fe­or­ga­ni­sa­tio­nen im deut­schen Gesund­heits­we­sen. Seit mehr als 50 Jah­ren berät sie Rheu­­ma-Betrof­­fe­­ne unab­hän­gig, bie­tet prak­ti­sche Unter­stüt­zung und setzt sich für ihre Inter­es­sen in Gesun­d­heits- und Sozi­al­po­li­tik ein.

Ich freue mich sehr auf die Zusam­men­ar­beit“, betont Anet­te Moes­ta. „Gemein­sam kön­nen wir dazu bei­tra­gen, Ver­ständ­nis zu schaf­fen, Vor­ur­tei­le abzu­bau­en und die Ver­sor­gung von Men­schen mit Rheu­ma nach­hal­tig zu verbessern.“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Arbeit der Deut­schen Rheu­­ma-Liga fin­den sich unter: www.rheuma-liga.de