24. Novem­ber 2022

Frauen Union Mayen-Koblenz feiert 50-jähriges Jubiläum

Was braucht es für eine gelun­ge­ne Par­ty? Gut gelaun­te Gäs­te, kurz­wei­li­ge Reden, Sekt, Snacks, inter­es­san­te Gesprä­che und ein feu­ri­ges Rah­men­pro­gramm! All dies fan­den 80 Frau­en, ein paar muti­ge Män­ner und das Kaba­rett Weibs­bil­der am 18. Novem­ber im Spie­gel­saal in Nicke­nich vor, als sie gemein­sam das 50-jäh­­ri­­ge Jubi­lä­um der Frau­en Uni­on May­­en-Koblenz (FU MYK) fei­er­ten.  Anet­te Moes­ta, die mit ihren bei­den Co-Vor­­­si­t­­zen­­den Petu­la Schnei­der und Annet­te Breit­kreutz durch den Abend führ­te, erin­ner­te an die Grün­dungs­mit­glie­der von 1970. Vie­les wur­de erreicht, The­men wie die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf beschäf­ti­gen die FU jedoch noch heu­te, bedau­er­te die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te. Tat­säch­lich wur­de die FU MYK schon von 52 Jah­ren gegrün­det, aller­dings war es auf­grund der Pan­de­mie­be­schrän­kun­gen vor zwei Jah­ren nicht mög­lich gewe­sen, den run­den Geburts­tag zu fei­ern. Mecht­hild Heil, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te, lenk­te in ihrer Rede den Blick auf das Buch „Der Prinz auf der Erb­se“ und reg­te an, doch gele­gent­lich mal die Rol­len zu tau­schen, um zu ver­ste­hen „War­um die Män­ner so vie­les von uns ver­hin­dern“. Die rhein­land­pfäl­zi­sche Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Chris­ti­ne Schnei­der, die die Fest­an­spra­che hielt, wag­te einen Rück­blick ins Jahr 1933, als Frau­en für die glei­che Fach­ar­beit 30% weni­ger Gehalt als Män­ner beka­men und gab Ein­bli­cke in aktu­el­le euro­päi­sche Frau­en­po­li­tik. Zum Abschluss des offi­zi­el­len Teils ehr­ten die drei Vor­sit­zen­den der FU MYK anwe­sen­de Mit­glie­der mit einem Blu­men­strauß: Eli­sa­beth Einig-Aub­­ke für 47 Jah­re Mit­glied­schaft in der Frau­en-Uni­on May­en, Käthe Eisen­bür­ger für jah­re­lan­ge tat­kräf­ti­ge Mit­ar­beit in der CDU und der FU. Mit der Ernen­nung zur Ehren­vor­sit­zen­den bedank­te sich der Vor­stand der FU MYK ganz herz­lich bei Hedi The­len, für ihren uner­müd­li­chen Ein­satz, Frau­en­the­men in der Poli­tik prä­sent zu hal­ten. Hedi The­len hat­te am 2. Juli 1997 den Vor­sitz der FU MYK von Lie­sel Reiff über­nom­men. Fast 25 Jah­re brach­te sie sich als Kreis- und Bezirks­vor­sit­zen­de in der Frau­en­po­li­tik ein. Sie war „Kämp­fer, Mah­ner und Strei­ter für alle Frau­en“, hoben die Co-Vor­­­si­t­­zen­­den Annet­te Breit­kreutz und Petu­la Schnei­der dan­kend her­vor, bevor sie der gerühr­ten ehe­ma­li­gen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Blu­men und eine Urkun­de über­reich­ten. Auch Chris­ti­ne Schnei­der bedank­te sich bei Hedi The­len für ihren uner­müd­li­chen Ein­satz für die Frau­en in unse­rer Gesell­schaft mit einer Kuschel­de­cke, einer Ther­mos­kan­ne und einer Strand­ta­sche. Im Anschluss bot sich der mun­te­ren Gesell­schaft die Gele­gen­heit bei Snacks und küh­len Geträn­ken auf die Ehren­vor­sit­zen­de anzu­sto­ßen, neue Mit­glie­der ken­nen­zu­ler­nen und alte Kon­tak­te zu pfle­gen. Den Abschluss und einen wei­te­ren Höhe­punkt des Abends bil­de­te der Auf­tritt des Kaba­retts Weibs­bil­der, die mit ihren The­men rund um Sin­gle­treffs, Kör­per­for­men und das Sin­gle­da­sein die Lach­mus­keln der Zuschau­er aufs Hef­tigs­te bean­spruch­ten. Mit ihrer offe­nen und sprit­zi­gen Art und der ein­ma­li­gen Inter­ak­ti­on mit ihrem Publi­kum, bei dem das „Zebra“ in der ers­ten Rei­he für unzäh­li­ge Lacher sorg­te, reih­ten die Weibs­bil­der Anke Brausch und Clau­dia Thiel einen wit­zi­gen Schlag­ab­tausch an den nächs­ten. „Ich habe lan­ge nicht mehr so gelacht“ fass­te Hedi The­len den Abend zusam­men und bedank­te sich sowohl beim Orga­ni­sa­ti­ons­team als auch bei den Red­ne­rin­nen, die „His­to­ri­sches, Grund­sätz­li­ches, Aktu­el­les und Humor­vol­les zur Frau­en­po­li­tik …  inter­es­sant, in ange­mes­se­ner Zeit und ohne Aus­schwei­fun­gen auf den Punkt gebracht haben“.