4. August 2022

Seniorenpolitische Sprecherin der CDU Anette Moesta MdL mahnt zur Prävention: „Wir müssen uns besser auf regelmäßige Hitzewellen vorbereiten!“

Die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und senio­ren­po­li­ti­sche Spre­che­rin der CDU-Frak­­ti­on, Anet­te Moes­ta, sieht Ver­bes­se­rungs­po­ten­ti­al bei der Prä­ven­ti­on wäh­rend Hit­ze­wel­len im Som­mer. „Es ist längst kei­ne Aus­nah­me mehr, dass die Tem­pe­ra­tu­ren im Som­mer deut­lich über 35 Grad anstei­gen und für län­ger anhal­ten­de Hit­ze­pe­ri­oden sor­gen“, so die CDU-Poli­­ti­­ke­­rin. „Ins­be­son­de­re für älte­re und kör­per­lich geschwäch­te Men­schen stellt die enor­me Hit­ze eine ernst­haf­te Gefahr da. Auch wenn, es nicht immer den Anschein hat, so gehör­ten Hit­ze­wel­len, bezo­gen auf die Opfer­zah­len, zu den mit Abstand schlimms­ten Natur­ka­ta­stro­phen welt­weit und bei uns in Europa.“

Allein wäh­rend des hei­ßen Som­mers 2003 star­ben in Frank­reich 15.000 Men­schen an den Fol­gen der Hit­ze­wel­le, in Deutsch­land 3.500 Men­schen. „Wäh­rend dies in Frank­reich zu einem Umden­ken hin­sicht­lich der Prä­ven­ti­on geführt hat, ist man in Deutsch­land noch weit ent­fernt von einem flä­chen­de­cken­den Warn­sys­tem“, erklärt Anet­te Moes­ta. So hat man in Frank­reich bereits ein Jahr nach der Kata­stro­phe Hit­ze­plä­ne ein­ge­führt, laut denen die Dépar­te­ments ent­spre­chen­de Not­fall­stu­fen aus­ru­fen kön­nen. In der Fol­ge wer­den ins­be­son­de­re Senio­ren tele­fo­nisch oder per­sön­lich kon­tak­tiert, um sie vor der anste­hen­den Bedro­hung zu war­nen, ihnen ent­spre­chen­de Hand­lungs­maß­nah­men zu emp­feh­len oder sie im Ernst­fall sogar in extra dafür ein­ge­rich­te­te, kli­ma­ti­sier­te Auf­ent­halts­räu­me zu bringen.

Der Kli­ma­wan­del zeigt, dass wir uns auch in Deutsch­land auf regel­mä­ßi­ge Wet­ter­ex­tre­me ein­stel­len müs­sen. Ich wün­sche mir daher ein viel stär­ke­res Enga­ge­ment der Bun­­­des- und Lan­des­re­gie­rung bei der Aus­ar­bei­tung und Umset­zung von Hit­ze­plä­nen, wie es bei­spiels­wei­se unse­re euro­päi­schen Freun­de in Frank­reich bereits vor­ma­chen“, so die senio­ren­po­li­ti­sche Spre­che­rin Anet­te Moes­ta abschließend.