16. Mai 2022

Eigenanteil der Heimbetreuung in Rheinland-Pfalz über Bundesschnitt — Anette Moesta (CDU): „Pflege darf nicht zum Luxusgut werden!“

Die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und senio­ren­po­li­ti­sche Spre­che­rin der CDU-Frak­­ti­on, Anet­te Moes­ta, zeigt sich besorgt beim Blick auf die Kos­ten für Pfle­ge­hei­me. Die Zah­len, die eine Stu­die der Bar­mer Kran­ken­kas­se jüngst ver­öf­fent­lich­te, zei­gen, dass der Eigen­an­teil, den die Betrof­fe­nen auf­brin­gen müs­sen, deut­lich über dem Bun­des­durch­schnitt liegt. Grund dafür sei­en laut Stu­die die hohen Antei­le für Inves­ti­ti­ons­kos­ten, die vom Land Rhein­­land-Pfalz – anders als in den meis­ten ande­ren Bun­des­län­dern – nicht bezu­schusst wer­den. Die CDU-Frak­­ti­on for­dert daher schon seit lan­gen immer wie­der, dass das Land die Inves­ti­ti­ons­kos­ten über­nimmt und somit für eine spür­ba­re Ent­las­tung bei Pfle­ge­be­dürf­ti­gen sorgt.

Es kann nicht sein, dass das Land sich hier zurück­hält und die­se Kos­ten ein­fach den ohne­hin schon stark belas­te­ten Betrof­fe­nen über­lässt“, erklärt Anet­te Moes­ta MdL „Die Unter­brin­gung in einer Pfle­ge­ein­rich­tung in Rhein­­land-Pfalz darf nicht zum Luxus­gut werden.“

In Rhein­­land-Pfalz müs­sen Pfle­ge­be­dürf­ti­ge durch­schnitt­lich 2.264 Euro Eigen­an­teil zah­len, davon ent­fal­len im Schnitt 442 Euro auf die Inves­ti­ti­ons­kos­ten. „Hier könn­te das Land für eine spür­ba­re Ent­las­tung bei den Betrof­fe­nen sor­gen, indem es die­se Kos­ten aus dem Lan­des­haus­halt bezu­schusst“, so die CDU-Poli­­ti­­ke­­rin Anet­te Moes­ta. „Wie schon an vie­len ande­ren Stel­len, müs­sen wir lei­der fest­stel­len, dass Rhein­­land-Pfalz auch hier wie­der Schluss­licht im bun­des­wei­ten Ver­gleich ist.“