4. Novem­ber 2021

Kritik an Plan des Bildungsministeriums — Anette Moesta (CDU): „Gerade jetzt müsste wieder verstärkt getestet werden!“

Mit Beginn der kom­men­den Woche, am 8. Novem­ber, wer­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Rhein­­land-Pfalz nur noch ein­mal pro Woche auf das Coro­­na-Virus getes­tet. So will es das SPD-geführ­­te Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um. Die Tests sol­len künf­tig nur noch mon­tags statt­fin­den. Die CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Anet­te Moes­ta kri­ti­siert die Locke­rung der Test­stra­te­gie in Schu­len als völ­lig fal­schen Ansatz: „Mit Blick auf die stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len und der Tat­sa­che, dass sich vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler noch nicht imp­fen las­sen kön­nen bzw. noch kei­nen voll­stän­di­gen Impf­schutz haben, schlägt die Lan­des­re­gie­rung einen völ­lig fal­schen Weg ein.“ Aktu­ell stei­gen ins­be­son­de­re bei Kin­dern und Jugend­li­chen die Infek­ti­ons­zah­len stark an. „Die Anzahl der Tes­tun­gen in der Schu­le von zwei auf einen Test pro Woche zu redu­zie­ren, ver­mit­telt den fal­schen Ein­druck, die Pan­de­mie sei über­stan­den.“ Laut den Viro­lo­gen sind es akut aber gera­de die Kin­der, die sich unbe­merkt infi­zier­ten, nicht schwer erkran­ken, aber das Virus dann in ihre Fami­li­en und ihr Umfeld tragen.

Die CDU-Frak­­ti­on kri­ti­siert, dass der Lan­des­re­gie­rung, allen vor­an Bil­dungs­mi­nis­te­rin Hubig und Gesund­heits­mi­nis­ter Hoch, die Ein­sicht feh­le, dass dau­er­haf­te Tes­tun­gen an unse­ren Schu­len im Land drin­gend not­wen­dig sind. „Es kann nicht sein, dass einer­seits das Per­so­nal in Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen nun zurecht ver­mehrt getes­tet wird, gleich­zei­tig aber an den Tests für Schü­le­rin­nen und Schü­ler gespart wird.“

Die CDU-Frak­­ti­on geht daher noch einen Schritt wei­ter: „Wir wol­len, dass Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Rhein­­land-Pfalz drei­mal wöchent­lich (mon­tags, mitt­wochs und frei­tags) getes­tet wer­den. Die höhe­re Test­fre­quenz bringt Sicher­heit für Kin­der und Fami­li­en, denn die­se wer­d