16. August 2021

Mechthild Heil und Torsten Welling besuchen Holzbauunternehmen: CDU-Abgeordnete bei Firma Rosenbaum in Mayen zu Gast

Die Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil und der Land­tagsab­ge­ord­nete Torsten Welling (bei­de CDU) besucht­en jet­zt das mit­tel­ständis­che Sägew­erk und Holzbau-Unternehmen Rosen­baum in Mayen. Neben der Fir­menbesich­ti­gung und Infor­ma­tio­nen rund um das seit 1898 durch die Fam­i­lie geführte Unternehmen, stand die Diskus­sion zum aktuellen Holzpreis und der all­ge­meinen Sit­u­a­tion in der Baubranche im Fokus.

„In den let­zten Monat­en ist eine ekla­tante Baukosten­steigerung zu beobacht­en. Das bee­in­flusst natür­lich pri­vate Bau­vorhaben stark, aber eben auch in beson­derem Maße die größeren Pro­jek­te der öffentlichen Hand in den Städten und Gemein­den“, so Land­tagsab­ge­ord­neter Torsten Welling zum Aus­lös­er der Besuch­san­frage. Mechthild Heil, Vor­sitzende des Bauauss­chuss­es im Deutschen Bun­destag und von Hause aus selb­st Architek­tin, dazu weit­er: „Wir beobacht­en das natür­lich sehr genau und sehen an vie­len Orten die deut­lichen Rohstof­fen-Ver­­teuerun­­gen als einen klaren Treiber diese Preisen­twick­lun­gen. Daher war es uns wichtig, mit Mit­tel­ständlern aus der Region konkret darüber zu reden.“

Holzun­ternehmer Christoph Rosen­baum kon­nte darauf entsprechend detail­liert einge­hen: „Eine solche Preis­steigerung in der­art kurz­er Zeit ist mir bis­lang noch nicht untergekom­men. Da der Holzpreis vorher sehr tief und deut­lich unter dem Niveau von vor eini­gen Jahren lag, war eine Anpas­sung sich­er richtig und notwendig. Holz als Baustoff aus nach­haltiger, heimis­ch­er Pro­duk­tion sollte uns etwas wert sein. Bei der jet­zi­gen Entwick­lung ging es aber kaum noch um eine gesunde auf Qual­ität beruhende Steigerung, son­dern um glob­ale Verknüp­fun­gen der Großsägew­erke ver­bun­den mit großer Nach­frage vor allem in USA und Chi­na.“  Sein Brud­er Lothar Rosen­baum beleuchtete die Fol­gen für den gesamten Bausek­tor: „Es wäre wün­schenswert, wenn wir kün­ftig Bauen stärk­er gemein­sam denken wür­den – ver­schiedene Baustoffe sinnhaft für ihre jew­eilige Stärke einge­set­zt ohne ein ständi­ges Gegeneinan­der! So kann man das Fach­wis­sen aus den ver­schiede­nen Bere­ichen und ger­ade mit den mit­tel­ständis­chen Unternehmen vor Ort zusam­men­führen und für unser Bauen in Deutsch­land viele Syn­ergien schaf­fen.“

Die bei­den CDU-Abge­ord­neten Welling und Heil waren sich nach dem Besuch einig: „Wir sind dankbar für die Ein­blicke und offe­nen Worte! Es zeigt sich der hohe Wert klein­er und mit­tel­ständi­ger Betriebe vor Ort, völ­lig entkop­pelte Großun­ternehmen allein, tun der Mark­t­si­t­u­a­tion nicht gut. Daher muss unser Fokus darauf liegen, gute Voraus­set­zun­gen für unsere Mit­tel­ständler zu schaf­fen. Die über­bor­dende Bürokratie ist dabei ein wichtiger Ansatzpunkt. Wenn wir hier hören, dass trotz aller „Ver­sprechun­gen“ nicht weniger, son­dern kon­tinuier­lich mehr neue Anforderun­gen mit enormem Aufwand die Unternehmen beschäfti­gen und ein Stück weit lahm­le­gen.“