26. Juli 2021

Landtagsabgeordnete Anette Moesta informiert über Baustoffknappheit: Mit verschiedenen Ansätzen der Preisexplosion entgegenwirken

Zum Pra­xis­ge­spräch Bau­stoff­knapp­heit hat­te die CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on rund 50 Ver­tre­ter aus den unter­schied­lichs­ten Berei­chen Lan­des­fors­ten, Bau-Stei­­ne-Erden, Bau­wirt­schaft, Hand­werk, Woh­nungs­wirt­schaft oder Holz­ver­mark­tung zum Aus­tausch ein­ge­la­den. Mit uns dis­ku­tier­ten auch der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Peter Ble­ser und die Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Chris­ti­ne Scheider.

Bau­stof­fe sind zum Teil kaum ver­füg­bar und der Preis ist in den letz­ten Mona­ten stark gestie­gen“, erklärt die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Anet­te Moes­ta (CDU). „Dies gilt vor allem für Holz aber auch für wei­te­re Mate­ria­li­en wie Dämm­stof­fe und Beton. Hand­werks­be­trie­be kön­nen Auf­trä­ge teil­wei­se nicht mehr kos­ten­de­ckend oder zeit­ge­recht ablie­fern, Pri­vat­per­so­nen und auch Kom­mu­nen sehen sich mit einer Kos­ten­ex­plo­si­on beim Bau konfrontiert.“

Die Nach­fra­ge z. B. nach Holz ist enorm gestie­gen durch mas­si­ve Bedar­fe in den USA und Chi­na. Dazu kom­men noch Aus­fäl­le durch Schäd­lings­be­fall und durch Coro­­na-bedin­g­­te Lie­fer­eng­päs­se, aber auch Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te wir­ken sich auf den Preis aus. Peter Ble­ser führ­te aus, dass die Ver­knap­pung des Hol­zes „hin­ter der Säge ent­steht und nicht vor der Säge“. Die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten bei den Sägern sei­en ausgelastet.

Als eine Lösung für die Holz­knapp­heit wird über­legt, Holz­la­ger­plät­ze, d. h. Nass­la­ger mit öffent­li­cher För­de­rung aus­zu­bau­en, um Spit­zen aus­glei­chen zu kön­nen. Der Bereich Lan­des­fors­ten sieht dies posi­tiv, hat aber Pro­ble­me, dafür Flä­chen zu fin­den wegen den unter­schied­lichs­ten Restrik­t