28. Juni 2021

Kinderschutznetzwerk hat seine Stärke gezeigt

Der Jugend­hil­fe­aus­schuss des Land­krei­ses May­­en-Koblenz hat sich auf Antrag der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on im Rah­men sei­ner jüngs­ten Sit­zung mit dem The­ma Kin­des­wohl­ge­fähr­dun­gen beschäf­tigt. Die Coro­­na-Pan­­de­­mie hat­te dazu geführt, dass auf­grund der vor­über­ge­hen­den Schlie­ßung von Schu­len und Kitas zeit­wei­se wich­ti­ge Hin­weis­ge­ber für die Jugend­äm­ter im Hin­blick auf Ver­dachts­mo­men­te bei Kin­des­wohl­ge­fähr­dun­gen weg­ge­fal­len sind. 

Auch wegen der beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen für Fami­li­en in den Zei­ten des soge­nann­ten Lock­downs wur­de bun­des­weit eine deut­li­che Zunah­me von Kin­des­wohl­ge­fähr­dun­gen vor­aus­ge­sagt. Nicht zuletzt aus die­sem Grun­de soll­te nach dem Wil­len der CDU-Frak­­ti­on das The­ma im Land­kreis May­­en-Koblenz in die­sem Jahr erneut beleuch­tet werden.

Der Jugend­hil­fe­aus­schuss wur­de von der Ver­wal­tung über das Ergeb­nis der Zusat­zerhe­bung zu den Gefähr­dungs­ein­schät­zun­gen im Jahr 2020 sowie im 1. Quar­tal 2021 informiert.

Hier­nach wur­de deut­lich: Trotz der teil­wei­sen Schlie­ßung von Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schu­len wur­den bei den mög­li­chen Gefähr­dun­gen dem Vor­jahr ver­gleich­ba­re Zah­len gemel­det. An die Stel­le der aus­schei­den­den „Mel­der“ sind also ande­re Per­so­nen und Insti­tu­tio­nen getre­ten, wie z.B. Bekann­te, Nach­barn, Poli­zei und sozia­le Diens­te. „Dies ver­deut­licht, dass dem Kin­der­schutz eine hohe gesell­schaft­li­che Auf­merk­sam­keit zukommt. Das Kin­der­schutz­netz­werk im Land­kreis May­­en-Koblenz hat in der Zeit des Lock­downs sei­ne Stär­ke gezeigt“, betont Horst Hohn als Spre­cher der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on. Man kön­ne zwar nicht von „beru­hi­gen­den Zah­len“ spre­chen, denn jeder Ver­dachts­fall und jede Kin­des­wohl­ge­fähr­dung sei ein Fall zu viel. Aber trotz ein­ge­schränk­ter Kon­takt­mög­lich­kei­ten und zeit­wei­ser Schlie­ßung von Insti­tu­tio­nen habe das Jugend­amt des Land­krei­ses May­­en-Koblenz wei­ter­hin Hil­fe­be­darf auf­ge­deckt bzw. gemel­det bekom­men und bear­bei­tet. Die Fach­kräf­te des Jugend­am­tes waren und sind somit auch in her­aus­for­dern­den Situa­tio­nen an den Fami­li­en „dran“.

 „Die Sicher­stel­lung eines qua­li­fi­zier­ten Schut­zes von