26. Feb­ru­ar 2021

Peter Moskopp: Beim E‑Learning muss schnelle Lösung her – MS Teams nicht verbieten

Der CDU Land­tagskan­di­dat Peter Moskopp spricht sich für eine schnelle und prax­is­gerechte Lösung in der Diskus­sion um die kün­ftige Nutzung von Microsoft Teams für das E‑Learning an Schulen in Rhein­­land-Pfalz aus. „Schü­lerin­nen und Schüler, Lehrerin­nen und Lehrer sowie Eltern brauchen endlich Klarheit und ein Sys­tem, das funk­tion­iert“, so Peter Moskopp.

In ganz Rhein­­land-Pfalz sind Schü­lerin­nen und Schüler seit Monat­en aus dem Schu­lall­t­ag her­aus­geris­sen. „Es herrscht Chaos – ein Hin und Her von Schulöff­nung und ‑schließung von Präsenz- und Wech­selun­ter­richt. Die Kinder haben Bil­dungs­de­fizite und erleben zu allem Über­fluss eine große Verun­sicherung und ver­mis­sen vor allem auch ihre gewohn­ten sozialen Kon­tak­te. Auch bei uns im Kreis Mayen-Koblenz ist das der Fall.“

Die Lan­desregierung habe es bis heute nicht geschafft, für die Schulen ein eigenes jed­erzeit ein­wand­frei laufend­es dig­i­tales Lern- und Kon­feren­zsys­tem zu instal­lieren, kri­tisiert Peter Moskopp. „Es ist unver­ant­wortlich, in dieser Sit­u­a­tion MS Teams zu ver­bi­eten. Bil­dungsmin­is­terin Hubig nimmt den Schü­lerin­nen und Schülern damit Bil­dungschan­cen. Zudem schnei­det sie ihnen auch die so wichtige Möglichkeit ab, wenig­stens virtuell soziale Kon­tak­te und Klas­sen­ge­mein­schaft zu erleben. Es ist nicht wahr, dass MS Teams nicht daten­schutzkon­form ver­wen­det wer­den kann. Keine Plat­tform ist per se unvere­in­bar mit dem Daten­schutz. Andern­falls wäre es wohl kaum möglich, dass öffentliche Ver­wal­tun­gen eben­so wie Wirtschaft­sun­ternehmen damit arbeit­en. Mit den richti­gen Ein­stel­lun­gen ist dies auch für Schulen möglich. Auf­gabe der Lan­desregierung ist nicht, möglichst viele Argu­mente gegen die Nutzung von MS Teams zusam­men­zu­tra­gen, son­dern die Voraus­set­zun­gen für eine daten­schutzkon­forme Nutzung zu schaf­fen.”