14. Dezem­ber 2020

Abtei und „Hein’s Mühle“ lockten Peter Moskopp nach Sayn — CDU-Kandidat für den Landtag machte einen Abstecher auf die andere Rheinseite

Neben dem Kon­takt zu Men­schen ist der welt­of­fe­ne Peter Mos­kopp sehr geschichts­in­ter­es­siert. Sein Ste­cken­pferd ist die His­to­rie von Cle­mens Wen­zes­laus und sei­ner Schwes­ter Kuni­gun­de. Wen­zes­laus bau­te in Koblenz ein kost­spie­li­ges Schloss, errich­te­te dort das öffent­li­che Thea­ter und auch die Say­ner Hüt­te. Damit war der Bogen für den Kan­di­da­ten der CDU für den Land­tag, Peter Mos­kopp, nach Ben­dorf gespannt, wo er sich für die Abtei­kir­che und das Müh­len­mu­se­um „Hein’s Müh­le“ inter­es­sier­te. Mos­kopp ist in Ket­tig auf­ge­wach­sen, wo er heu­te Orts­bür­ger­meis­ter ist. Er kan­di­diert nun für den Wahl­kreis 10, der Ben­dorf, Höhr-Gren­z­hau­­sen, Val­len­dar und Wei­ß­en­thurm umfasst. Er ist kom­mu­ni­ka­tiv und welt­of­fen. In Ben­dorf möch­te er die Kan­di­da­tur zur Lan­des­gar­ten­schau und den Antrag, die Say­ner Hüt­te als Unesco-Welt­­­ku­l­­tur­er­­be ein­zu­tra­gen, unter­stüt­zen. Er geht im Wahl­kreis auf die Men­schen zu, ist zuver­läs­sig und bür­ger­nah. „Ich bin per Mail und Tele­fon gut zu errei­chen, habe immer ein offe­nes Ohr“, meint er und mahnt dazu, Abstand zu hal­ten und auf die Gesund­heit zu ach­ten. Das Natur­kli­ma, inne­re Sicher­heit und Digi­ta­li­sie­rung sind sei­ne Haupt­the­men. Nach zehn Jah­ren bei der Stadt­ver­wal­tung in Ander­nach war er im Daten- und Infor­ma­ti­ons­zen­trum RLP beschäf­tigt, dann im Lan­des­me­di­en­zen­trum und seit 2011 in der Ver­bands­ge­mein­de Men­dig. Seit 1996 ist der in der Poli­tik aktiv, seit 2018 stell­ver­tre­ten­der Kreis­vor­sit­zen­der der CDU May­­en-Koblenz. Zu sei­nen Hob­bys zählt die Pfer­de­zucht, er ist spra­chen-inter­es­­siert, reist ger­ne und ist seit elf Jah­ren Vor­sit­zen­der des För­der­ver­ei­nes der För­­der- und Kul­tur­stät­ten in Ket­tig und im Pro­jekt „Jabu­la­ni“ in Süd­afri­ka enga­giert. Im Gespräch über­zeugt er mit sei­nen Argu­men­ten für Natur­ver­bun­den­heit, damit, bei­spiels­wei­se auch die Jugend erst zu neh­men, er wert­schätzt das Enga­ge­ment der Men­schen in der Regi­on. Die Abtei­kir­che in Sayn kennt er noch von sei­nen Zelt­la­gern in der Brex und sei­ne Augen leuch­ten, wenn er dar­an zurück­denkt. „Damals haben wir Schnit­zel­jagd gemacht, da wur­de die Abtei immer mit ein­ge­baut“. Und auf Schritt und Tritt auf einem klei­nen Spa­zier­gang durch Sayn tau­chen immer neue, inter­es­sier­te Fra­gen auf. Ein Mann des Dia­lo­ges und des Netz­wer­kens. In der „Hein’s Müh­le“ dann ist er fas­zi­niert von den her­vor­ra­gen­den Über­le­gun­gen, die Tech­nik fein und sau­ber auf­ein­an­der abzu­stim­men, Res­sour­cen zu nut­zen und er schätzt die hand­werk­li­che Leis­tung des frü­he­ren Berufs­stan­des und heu­te die ehren­amt­li­che Arbeit von Vor­stand, Gäs­te­füh­rern und Tech­ni­kern im Müh­len­mu­se­um. Und es dau­ert nicht lan­ge, da hat er schon Ideen, wie man die Müh­le im Land­kreis wei­ter ver­net­zen kann. Ein inter­es­sier­ter Kämp­fer für Men­schen, Ehren­amt, Ver­ei­ne und Natur.