31. August 2020

Des einen Freud, des anderen Leid

Trotz einer über­schau­ba­ren Tages­ord­nung, wur­de der ver­gan­ge­ne Don­ners­tag zu einem klei­nen Sit­zungs­ma­ra­thon für die Mit­glie­der des Stadt­ra­tes und der Aus­schüs­se. Begin­nend mit einer Sit­zung des Kul­tur­aus­schus­ses, einer fol­gen­den gemein­sa­men Sit­zung von Haupt und Finanz­aus­schuss mit den Mit­glie­dern des Kul­tur­aus­schus­ses und einer dar­auf­fol­gen­den außer­plan­mä­ßi­gen Sit­zung des Stadt­ra­tes wur­den in teils sehr emo­tio­nal geführ­ten Debat­ten rich­tungs­wei­sen­de Ent­schei­dun­gen getrof­fen. Das Gute vor­weg: Die Maye­ner Burg­fest­spie­le haben einen neu­en Inten­dan­ten, der auf den im kom­men­den Jahr schei­den­den Dani­el Ris fol­gen wird. Alex­an­der May tritt hier in gro­ße Fuß­stap­fen sei­nes über­aus erfolg­rei­chen Vor­gän­gers. Unse­rer Über­zeu­gung nach hat er dafür aber das nöti­ge Rüst­zeug. Sei­ne erfri­schen­de, kom­pe­ten­te und gewinn­brin­gen­de Art über­zeug­te die Mit­glie­der der CDU Frak­ti­on und so konn­te er sich in einem über­aus star­ken Bewer­ber­feld gegen die bei­den zuletzt noch übrig geblie­be­nen Mit­be­wer­ber klar durch­set­zen. Mit Alex­an­der May gehen die Burg­fest­spie­le May­en einer gesi­cher­ten und erfolg­rei­chen Zukunft ent­ge­gen – mit dann hof­fent­lich einer für alle Kul­tur­schaf­fen­den bes­se­ren Aus­gangs­la­ge. Wir wün­schen ihm bereits jetzt viel Erfolg und ein glück­li­ches Händchen.

Die Aus­gangs­la­ge für den dies­jäh­ri­gen Lukas­markt indes war alles ande­re als rosig. Die Ver­wal­tung hat­te mit sehr gro­ßem Auf­wand ein alter­na­ti­ves Kon­zept für einen Lukas­markt unter Coro­nabe­din­gun­gen aus­ge­ar­bei­tet. Hier­für sei dem Team um Markt­meis­ter Krä­mer, der hier zahl­rei­che Zuar­bei­ter aus der Ver­wal­tung oder auch bei­spiel­haft von der Feu­er­wehr hat­te, sei ein gro­ßes Wort des Dan­ke­schöns aus­ge­spro­chen. Das bereits bekann­te Kon­zept mit einem ein­ge­zäun­ten Fest­ge­län­de und begrenz­ter Besu­cher­zahl wur­de sei­ner­zeit im Markt­aus­schuss völ­lig zu Recht nicht ver­ab­schie­det. Zu groß war die Bedeu­tung für die Stadt und die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, dass hier­zu fol­ge­rich­tig eine Son­der­sit­zung des Stadt­ra­tes ein­be­ru­fen wer­den muss­te. Unter dem Ein­druck stei­gen­der Coro­na­fall­zah­len und den vom Ober­bür­ger­meis­ter zwar pro­phe­zei­ten, aller­dings nicht ein­ge­tre­te­nen Locke­run­gen der