17. März 2020

Kreistags-CDU fordert regionale Corona-Hilfen für den Mittelstand

Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on May­­en-Koblenz hat Land­rat Dr. Saf­tig gebe­ten, die Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft am Mit­tel­rhein (WFG) mög­lichst gemein­sam mit den unter Betei­li­gung des Krei­ses agie­ren­den Spar­kas­se Koblenz und der Kreis­spar­kas­se May­en zu beauf­tra­gen, die von der Bun­des­re­gie­rung ange­kün­dig­ten Hilfs- und Stüt­zungs­maß­nah­men zur Liqui­di­tät („Schutz­schild für Beschäf­tig­te und Unter­neh­men“) wie auch zur all­ge­mei­nen wirt­schaft­li­chen Bera­tung zu koor­di­nie­ren und ein Infor­­ma­­ti­ons- und Hilfs­an­ge­bot ein­zu­rich­ten. Vor­ge­schla­gen wer­den ein „Corona“-Hilfetelefon für den regio­na­len Mit­tel­stand, Lot­sen­funk­tio­nen und ‑ter­mi­ne sowie eine ver­ständ­li­che und pra­xis­na­he Auf­be­rei­tung der „Schutzschild“-Hilfsprogramme durch die WFG. Die CDU for­dert eine Ein­bin­dung des Job­cen­ters MYK und der Bun­des­agen­tur für Arbeit, um alle denk­ba­ren Ansät­ze im Sin­ne einer wirk­sa­men Hil­fe bün­deln zu können.

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Georg Moes­ta: „Jetzt müs­sen sehr kurz­fris­tig umfas­sen­de Anstren­gun­gen auch vor Ort unter­nom­men wer­den, damit dem ansons­ten unaus­weich­lich dro­hen­den Geld­aus­ge­hen bei klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men mit kata­stro­pha­len Aus­wir­kun­gen auch für die Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den kann. Die Lage ist evi­dent schlecht und auf Mona­te nahe­zu ohne Aus­sicht auf Bes­se­rung, so dass eine wirk­sa­me und zeit­na­he Eta­blie­rung die­ses Unter­stüt­zungs­an­ge­bots bei der WFG erfor­der­lich ist.“