18. Dezem­ber 2019

Politik und Döbbekooche — Jahresabschluss-Matinee der Senioren-Union Andernach

Der gro­ße Saal der Rhein­kro­ne in Ander­nach war wie­der sehr gut gefüllt. Die Seni­o­­ren-Uni­on der CDU Ander­nach hat­te zur tra­di­tio­nel­len Jah­­res­a­b­­schluss-Mati­nee ein­ge­la­den. Grund für die hohe Teil­neh­mer­zahl war sicher­lich nicht nur das anschlie­ßen­de Döb­­be­­koo­che-Essen. Viel­mehr waren alle wie­der gespannt auf die Vor­trä­ge der poli­ti­schen Spit­zen­ver­tre­ter der CDU Ander­nachs im Bund, im Land und in der Kom­mu­ne. Nach der Begrü­ßung durch den Vor­sit­zen­den Richard Wel­ter und einen kur­zen Aus­blick auf das Pro­gramm des nächs­ten Jah­res star­te­te Mecht­hild Heil ihren poli­ti­schen Rück­blick. Dabei schil­der­te sie die Pro­ble­me in der lau­fen­den Par­la­ments­ar­beit, die durch eine for­ma­lis­ti­sche Anwen­dung der Geschäfts­ord­nung durch die AfD geprägt sein, wodurch sich die Ple­nar­zei­ten enorm ver­zö­gern und ein zügi­ges Arbei­ten fast unmög­lich wer­de. Auch die Art des Umgangs der Abge­ord­ne­ten der AfD mit dem übri­gen Par­la­ment sei alles ande­re als kon­struk­tiv und von einer feind­se­li­gen Hal­tung geprägt. Im Detail ging sie auch auf die jüngs­ten Beschlüs­se zum Kli­ma­pa­ket und zur Grund­ren­te ein und leg­te die Hal­tung der CDU zu die­sen Vor­ha­ben noch­mals dar.

Auch Hedi The­len gab einen Ein­blick in ihre poli­ti­sche Arbeit im Main­zer Land­tag und beschrieb die Her­aus­for­de­run­gen und Schwie­rig­kei­ten der CDU als größ­ter Oppo­si­ti­ons­par­tei, der regie­ren­den SPD poli­tisch not­wen­di­ge Ent­schei­dun­gen abzu­rin­gen. Ins­be­son­de­re im Gesund­heits­we­sen ist die Regie­rungs­ko­ali­ti­on offen­sicht­lich nicht auf Höhe der aku­ten Pro­ble­me in der ärzt­li­chen Ver­sor­gung, was man nicht zuletzt durch die finan­zi­el­le Schief­la­ge eini­ger Kran­ken­häu­ser in Rhein­­land-Pfalz sehen konnte.

Claus Peitz brach­te die CDU-Seni­o­­ren schließ­lich mit Infor­ma­tio­nen zur Kom­mu­nal­po­li­tik in Ander­nach auf Stand. Er ging als ers­tes auf die Haus­halts­la­ge der Stadt ein und berich­te­te, dass für 2020 bis­her noch kein Haus­h