13. Juni 2019

Pfingstfahrt der Senioren-Union Andernach – Fränkische Schweiz besucht

Die frän­ki­sche Schweiz war in die­sem Jahr Ziel der vier­ten 4‑Ta­­ge-Fahrt der Seni­o­­ren-Uni­on Ander­nach. Mit 45 Teil­neh­mern erreich­te der Bus am Frei­tag quer durch den Spes­sart über Lohr und Karl­stadt die ers­te Sta­ti­on in Werneck, wo im Braue­rei­gast­hof der Mit­tags­tisch war­te­te. Anschlie­ßend folg­te die Durch­que­rung des Stei­ger­walds mit Ziel Wel­co­me Kon­gress­ho­tel Bam­berg, das die Orga­ni­sa­to­rin­nen Karin Schäf­gen und Uschi Eisl als Quar­tier aus­ge­sucht hatten.

Noch am glei­chen Tag star­te­te eine aus­gie­bi­ge Füh­rung durch Bam­berg, der Traum­stadt an der Reg­nitz, einer Sym­pho­nie in „B“, Bür­ger, Burg, Barock, Brezn und Bier, das in und für Bam­berg eine beson­de­re Bedeu­tung hat. Schließ­lich ist der ers­te Bier­aus­schank in der über 1000 Jah­re alten Stadt an der Reg­nitz bereits 1093 urkund­lich belegt und das frän­ki­sche Rauch­bier ist ja über­re­gio­nal bekannt. Ent­lang der Reg­nitz mit Blick auf die schö­nen Fischer­häu­ser in „klein Vene­dig“ ging es bei schöns­tem Wet­ter durch die Alt­stadt mit den vie­len Braue­rei­gast­stät­ten, unter ande­ren das berühm­te „Schlen­ker­la“, hoch zur „geist­li­chen Stadt“ auf dem Dom­berg. Unver­ges­sen ist für alle der wun­der­schö­ne Blick vom his­to­ri­schen Rosen­gar­ten der Resi­denz auf die Welt­­­ku­l­­tur­er­­be-Stadt und die Umge­bung, bevor der Weg zurück zum Hotel führ­te, wo das abend­li­che Büf­fet auf die hung­ri­gen Senio­ren wartete.

Sams­tags beglei­te­te eine kun­di­ge Gäs­te­füh­re­rin die Grup­pe mit dem Bus durch die nörd­li­che frän­ki­sche Schweiz mit Ziel Bay­reuth. Ers­ter Stopp im soge­nann­ten „Got­tes­gar­ten am Ober­main“ war die baro­cke Wall­fahrts­kir­che Vier­zehn­hei­li­gen, die 1743 bis 1772 nach Plä­nen von Bal­tha­sar Neu­mann an der Stel­le erbaut wor­den ist, wo ein Schä­fer bereits 1445 meh­re­re Erschei­nun­gen hat­te. Neu­mann schaff­te es den Erschei­nungs­ort in Altar­form, umge­ben von 14 Not­hel­fern, in den opti­schen Mit­tel­punkt des Kir­chen­rau­mes zu rücken, ohne vom Grund­kon­zept einer drei­schif­fi­gen Basi­li­ka abzu­wei­chen. In Blick­wei­te von Vier­zehn­hei­li­gen liegt das ehe­ma­li­ge Bene­dik­ti­ner­klos­ter Banz auf der ande­ren Sei­t