Zu dem Ende Novem­ber von Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Sven­ja Schul­ze vor­ge­stell­ten und bewor­be­nen „5-Punk­te-Plan des Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­ums für weni­ger Plas­tik und mehr Recy­cling“ betont Patrick Schnie­der MdB : „Das Ziel, Plas­tik­ab­fäl­le zu redu­zie­ren, ist natür­lich rich­tig. Das unaus­ge­go­re­ne Mach­werk der Minis­te­rin zielt aber, wie so häu­fig Papie­re aus die­sem Haus, dar­auf, den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern vor­zu­schrei­ben, wie sie zu leben haben. Die Fra­ge der Müll­ver­mei­dung darf aber nicht durch Pro­dukt­ver­bo­te gelöst wer­den“. Auch Mecht­hild Heil MdB äußert Kri­tik an der Kam­pa­gne: „Wir haben vie­le her­vor­ra­gen­de Mine­ral­brun­nen in Rhein­land-Pfalz. Die­se mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men nut­zen die mit viel Enga­ge­ment auf­ge­bau­ten und bewähr­ten Mehr­weg­pfand­sys­te­me für Ihre Pro­duk­te. Die Kam­pa­gne von Minis­te­rin Schul­ze trifft hier genau jene Unter­neh­men, die sich bereits für Umwelt­schutz und Res­sour­cen­scho­nung enga­gie­ren. Mein Kol­le­ge Patrick Schnie­der und ich erwar­ten einen Stopp der Kam­pa­gne oder eine deut­li­che Über­ar­bei­tung.“ Hin­ter­grund: am 26.11.2018 hat Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Sven­ja Schul­ze den „5-Punk­te-Plan des Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­ums für weni­ger Plas­tik und mehr Recy­cling“ vor­ge­stellt. Im Rah­men der damit ver­bun­de­nen Kam­pa­gne wird dazu auf­ge­ru­fen, die Nut­zung von in Fla­schen abge­pack­tem Was­ser zu Hau­se, in öffent­li­chen und pri­va­ten Ein­rich­tun­gen sowie im öffent­li­chen Raum durch das Trin­ken von Lei­tungs­was­ser zu erset­zen. Der Kauf von „Was­ser­fla­schen für den hei­mi­schen Ver­zehr“ sei in Deutsch­land in der Regel unnö­tig.