Mehr als fünf­zig Mit­glie­der folg­ten der Ein­la­dung der Senio­ren-Uni­on Mai­feld zu einem bun­ten Kaf­fee­nach­mit­tag in das Haus der Gemein­de in Rüber. Der gro­ße Saal des Hau­ses war für die­se Gele­gen­heit von Vor­stands­mit­glie­dern am Vor­abend fest­lich her­ge­rich­tet wor­den. Auf den ein­ge­deck­ten Tischen fan­den die Gäs­te Fra­ge­bö­gen vor, auf denen sie gebe­ten wur­den, zu künf­ti­gen Vor­ha­ben – wie Halb­tags-/Ganz­tags­fahr­ten bzw. mehr­tä­gi­gen Urlaubs­fahr­ten – sowie sons­ti­gen gewünsch­ten Ver­an­stal­tun­gen der Senio­ren-Uni­on Mai­feld Stel­lung zu neh­men bzw. eige­ne Anre­gun­gen ein­zu­tra­gen. Um 14.00 Uhr hieß die stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de Hel­ga Fürst alle Anwe­sen­den herz­lich will­kom­men. In ihrem Gruß­wort rich­te­te sie auch die Wün­sche für ein gutes Gelin­gen der Ver­an­stal­tung des Vor­sit­zen­den der Senio­ren-Uni­on Mai­feld, Anton Rei­ter, und zwei­er wei­te­rer Vor­stands­mit­glie­der aus, die lei­der alle wegen Erkran­kun­gen an einer Teil­nah­me ver­hin­dert waren. Anschlie­ßend wünsch­te Hel­ga Fürst den Gäs­ten einen gemüt­li­chen und unter­halt­sa­men Nach­mit­tag mit gutem Appe­tit bei Kaf­fee und Kuchen und gab noch eine Ein­stim­mung auf das ab 15.30 Uhr begin­nen­de Senio­ren-Kaba­rett „Jun­ges Gemü­se“. Pünkt­lich zur vor­ge­se­he­nen Zeit stell­te sich das Ensem­ble des Kaba­retts vor, wobei sich her­aus­stell­te, dass das Durch­schnitts­al­ter der Dar­stel­ler durch­aus zur einer Senio­ren-Ver­an­stal­tung pass­te. Die ältes­te Dame der Trup­pe bekam mit ihren vier­und­acht­zig Jah­ren spon­tan gro­ßen Bei­fall der Gäs­te. Damit war das Eis bereits gebro­chen und das Publi­kum war­te­te gespannt auf die nun fol­gen­den Dar­bie­tun­gen. Dann reih­te sich ein Sketch an den ande­ren. Gro­ßes Impro­vi­sa­ti­ons­ge­schick mit ein­fa­chen Mit­teln bewies die Grup­pe bei der unter­schied­li­chen Gestal­tung des Büh­nen­bil­des. Mit viel Witz und fein­sin­ni­gem Humor wur­de in Sze­nen aus dem täg­li­chen Leben – gestal­te­risch absicht­lich über­zeich­net – die jedem Zuhö­rer bekannt vor­kom­men­den mensch­li­chen Pro­ble­me und Schwä­chen tref­fend und zum Nach­den­ken anre­gend dar­ge­stellt. Ent­spre­chend groß war die Auf­merk­sam­keit der Zuhö­rer, die dann auch nach jedem Stück begeis­tert Bei­fall spen­de­ten. Nach etwa ein­ein­halb Stun­den war zum Bedau­ern aller Gäs­te die Vor­stel­lung lei­der been­det. Die Grup­pe „Jun­ges Gemü­se“ wur­de mit gro­ßem Applaus ver­ab­schie­det. Damit ging aus Sicht aller Teil­neh­mer an der Ver­an­stal­tung ein schö­ner und ereig­nis­rei­cher Nach­mit­tag dem Ende zu.