Knapp 30 aktu­el­le und ehe­ma­li­ge Man­dats­trä­ger aus ver­schie­dens­ten CDU-Genera­tio­nen tra­fen sich unlängst im Alten Rat­haus bei einem lecke­ren Imbiss und Geträn­ken zum inten­si­ven Aus­tausch. Für den CDU-Vor­sit­zen­den Mar­tin Reis eine sehr gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung: „Die Idee bestand schon seit eini­ger Zeit und nun ist es glück­li­cher­wei­se gelun­gen, einen schö­nen Rah­men zu fin­den. Zum einen, um ein­fach ein­mal Dan­ke zu sagen und den Kon­takt zu den vie­len Ehe­ma­li­gen auf­recht zu erhal­ten, zum ande­ren aber auch, um ganz kon­kret von deren Wis­sen und Erfah­rung zu pro­fi­tie­ren.“ So mel­de­ten sich annä­hernd alle Ehe­ma­li­gen zurück und freu­ten sich über die schö­ne Mög­lich­keit zum gesel­li­gen Aus­tausch. Die Absa­gen­den bedau­er­ten dies sehr und wünsch­ten sich eine bal­di­ge Wie­der­ho­lung. Ins­ge­samt ver­sam­mel­ten sich Maye­ner CDU­ler mit zusam­men­ge­rech­net 345 Jah­ren ehren­amt­li­cher Rats­zu­ge­hö­rig­keit. Eine schier unglaub­li­che Zahl, die ange­sichts eini­ger krank­heits­be­ding­ter Absa­gen noch hät­te deut­lich höher aus­fal­len kön­nen. Mit Fritz Fass­ben­der, Peter Wil­bert und Die­ter Win­kel waren aller­dings auch drei Christ­de­mo­kra­ten anwe­send, die es jeder für sich schon auf über 40 Jah­re Rats­tä­tig­keit brach­ten. Für den CDU-Pres­se­spre­cher und Maye­ner JU-Vor­sit­zen­den Den­nis Fal­ter­baum etwas Außer­ge­wöhn­li­ches: „Wenn man bedenkt, dass die JU eine Alters­gren­ze von 35 Jah­ren hat, so wird deut­lich, dass alle drei sich län­ger an her­aus­ge­ho­be­ner und arbeits­in­ten­si­ver Posi­ti­on für die Stadt ein­set­zen, als alle unse­re Mit­glie­der auf der Welt sind. Ent­spre­chend span­nend ist es, sich mit ihnen und ande­ren Ehe­ma­li­gen aus­zu­tau­schen. Wir sind sehr dank­bar, dass wir als jun­ge Nach­wuchs­kräf­te in der CDU May­en eigent­lich immer Unter­stüt­zung unse­rer erfah­re­nen Par­tei­freun­de erhal­ten.“ Neben dem Schul­ter­schluss mit den Ehe­ma­li­gen, die in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten an unter­schied­lichs­ter Stel­le Ver­ant­wor­tung tru­gen, wag­te man auch den ein oder ande­ren Aus­blick. Dabei erwies sich der Dia­log der heu­te Akti­ven mit den frü­he­ren Genera­tio­nen als beson­ders frucht­bar, da die­se die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen genau im Blick haben und hal­fen, sie in ein Ver­ständ­nis für bestimm­te Ent­wick­lun­gen ein­zu­bet­ten. Zum Höhe­punkt durf­te der Par­tei­vor­sit­zen­de Mar­tin Reis noch eine beson­de­re Ehrung vor­neh­men: May­ens ehe­ma­li­ger Ober­bür­ger­meis­ter Albert Nell ist nun seit über 50 Jah­ren Mit­glied der CDU und wur­de dafür mit Urkun­de und klei­nen Prä­sen­ten aus­ge­zeich­net. „Mit gro­ßer Dank­bar­keit neh­men wir die­se Ehrung vor. Es ist toll, eine Per­sön­lich­keit wie Albert Nell, der sich in vie­len Posi­tio­nen über das Amt des Ober­bür­ger­meis­ters hin­aus für die Gesell­schaft ein­ge­setzt hat, in unse­ren Rei­hen zu wis­sen. Die Ehren­bür­ger­schaft in unse­rer Hei­mat­stadt und das Bun­des­ver­dienst­kreuz sind Zei­chen der Aner­ken­nung und Dank­bar­keit der Gesell­schaft für sein Lebens­werk. Daher sind wir stolz, dass uns Albert Nell auch 2019 durch sei­ne Kan­di­da­tur auf der B-Lis­te sym­bo­lisch unter­stützt und damit Rücken­wind gibt“, so Mar­tin Reis abschlie­ßend.