Zahl­rei­che Mit­glie­der der Senio­ren-Uni­on Mai­feld, aber auch Nicht­mit­glie­der, hat­ten sich zum Infor­ma­ti­ons­nach­mit­tag unter den Titeln: Mensch-Opa-gib-Gas­/­Se­nio­rin­nen und Senio­ren im Stra­ßen­ver­kehr; Wis­sen wird auf­ge­frischt, fah­ren im Alter; Mobi­li­tät auf dem Maifeld/Maifelder Senio­ren­ta­xi ein­ge­fun­den. Der Vor­sit­zen­de freu­te sich auch über die Teil­nah­me von David Kubis, Vor­sit­zen­der der Jun­gen-Uni­on Mai­feld an der Ver­an­stal­tung. Der Vor­sit­zen­de der SU Mai­feld Anton Rei­ter ging in sei­nem Ein­gangs­state­ment auf die Bedeu­tung des Fah­rens im Alter ein. Mobi­li­tät die beson­ders im länd­li­chen Raum erfor­der­lich und das Bedürf­nis nach Frei­heit. Der Per­so­nen­nah­ver-kehr lässt viel zu wün­schen übrig, was sich in den Städ­ten anders dar­stellt und es eher ermög­licht, auf das eigen Fahr­zeug zu ver­zich­ten. Er erläu­ter­te den Stand­punkt der Senio­ren-Uni­on, die sich aus­drück­lich gegen regel­mä­ßi­ge ver­pflich­ten­de Fahrtauglichkeitsuntersuchungen/Zwangstests für älte­re Füh­rer­schein­in­ha­ber stellt, weil davon kei­ne Ver­bes­se­run­gen der Ver­kehrs­si­cher­heit zu erwar­ten ist. Grund­sätz­lich gilt: Wer sich im Stra­ßen­ver­kehr unsi­cher fühlt, kann sich viel­fäl­ti­ge Hil­fe holen. Vie­le Orga­ni­sa­tio­nen, so auch die Senio­ren-Uni­on, stel­len sich den Her­aus­for­de­run­gen der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung und kön­nen durch Vor­trä­ge, Bro­schü­ren und Pro­gram­me, sowie mit einem indi­vi­du­el­len Fahr­trai­ning den älte­ren Auto­fah­rer neue Sicher­heit gewin­nen las­sen, um Gefah­ren schnel­ler zu erken­nen oder sie zu ver­mei­den. Er wies auch auf die Pro­ble­ma­tik der Ver­si­che­run­gen für älte­re Men­schen mit Risi­ko­zu­schlä­gen etc. hin. Hier soll­ten sich älte­ren Men­schen nicht ver­un­si­chern las­sen, son­dern Hil­fen in Anspruch neh­men, oder even­tu­ell den Ver­si­che­rer wech­seln. Refe­rent Diet­mar Kas­per­ski stell­te Ände­run­gen in der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung in den Mit­tel­punkt sei­ner Aus­füh­run­gen. Die Bedeu­tung des Füh­rer­scheins und was damit gefah­ren wer­den kann sowie die Lauf­zeit des Schei­nes, ein The­ma, dass von Allen stark nach­ge­fragt war. Mit ihm wur­de auch die bestehen­de StVO und das Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr von den Anwe­sen­den dis­ku­tiert, wobei eige­ne Erfah­run­gen oft die Grund­la­ge der Dis­kus­si­on waren. Auch die Tipps und Tricks vom Pro­fi sol­len den Senio­ren hel­fen. Da gibt es bei­spiels­wei­se die Mög­lich­keit mit einem Fahr­leh­rer, Fahr­stun­den im eige­nen Auto oder Fahr­schul­au­to zu bekom­men, der die gewohn­ten Rou­ten mit­fährt. Er hilft die am häu­figs­ten genann­ten „Senio­ren­un­fäl­le“ zu ver­rin­gern wie vor allem Vor­fahrt-Miss­ach­tun­gen, Lenk­feh­ler wie z.B. die soge­nann­ten Park­platz­remp­ler, Abbie­ge- und Abstand­feh­ler, die im Zwei­fels­fall zu erheb­li­chen Unfäl­len füh­ren. Ani­ta Moskopp, Mit­glied im Senio­ren-Bei­rat der VG Mai­feld, stell­te den anwe­sen­den Senio­ren das Mai­fel­der-Senio­ren­ta­xi vor. Sie hob die För­de­rung des Fahr­prei­ses durch die VG her­vor und die Mög­lich­keit wie und wann das Taxi genutzt wer­den kann. Hier bemän­gel­ten die Anwe­sen­den, dass das Senio­ren­ta­xi nicht zur Fahrt zu Abend­ver­an­stal­tun­gen oder Kir­chen­be­such etc. geför­dert genutzt wer­den kann. Hier eine For­de­rung an die Poli­tik, den Rah­men der Nut­zungs­mög­lich­kei­ten für das Senio­ren­ta­xi noch­mals zu über­den­ken. Ein wesent­li­cher Ein­spa­rungs­punkt kann auch sein, Fahr­ge­mein­schaf­ten mit dem Taxi zu bil­den. Eine gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung fan­den die Teil­neh­mer, die sicher­lich in eini­ger Zeit wie­der­holt wer­den soll­te. Zum Ende wie der Vor­sit­zen­de noch auf die Ver­an­stal­tung am 8. Novem­ber 2018, 14.00 Uhr, im Gemein­de­haus Rüber hin. Es wird einen bun­ten Kaf­fee­nach­mit­tag mit dem Kaba­rett „Jun­ges Gemü­se“ geben und eini­ges mehr.