17. Sep­tem­ber 2018

CDU Mayen schaut über den Tellerrand

Wie wol­len wir unse­re Hei­mat­stadt May­en gemein­sam gestal­ten? Wel­che Ver­bes­se­run­gen wol­len wir für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger errei­chen? Dies sind die Fra­gen, mit denen sich die Maye­ner CDU im Rah­men ihrer Zukunfts­werk­statt „May­en 2025“ aus­ein­an­der­setzt. Auf der Suche nach neu­en Anre­gun­gen besuch­ten Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Den­nis Fal­ter­baum sowie CDU-Vor­­­si­t­­zen­­der und in der Zukunfts­werk­statt für den Bereich „Bau­en und Woh­nen“ ver­ant­wort­li­che Mar­tin Reis jüngst den Bür­ger­meis­ter der Ver­bands­ge­mein­de Wall­merod. Mit sei­nem sehr erfolg­rei­chen „Wall­mero­der Modell“ sowie dem Pro­gramm „Leben im Dorf – Leben mit­ten drin“ hat sich der CDU-Mann Klaus Lüt­ke­fed­der inner­halb der rhein­­land-pfäl­­zi­­schen kom­mu­na­len Fami­lie bereits einen Namen gemacht. „Wir wol­len uns inspi­rie­ren las­sen und neue, gute Ideen mit nach Hau­se brin­gen“, kün­dig­te Reis im Vor­feld des Besuchs an. Für die bei­den jun­gen Maye­ner nahm sich Lüt­ke­fed­der im Wall­mero­der Rat­haus dann auch gleich bei­na­he zwei Stun­den Zeit. Inten­siv dis­ku­tier­te man die ein­zel­nen Bau­stei­ne der Wes­ter­wäl­der Kom­mu­nal­po­li­tik. So ging man etwa detail­liert auf die Vor­ge­hens­wei­se ein, zur Ver­mei­dung der Ver­sie­ge­lung wei­te­rer Flä­chen, zunächst ein­mal Leer­stän­de im Bestand mit Wohn­be­bau­ung zu ver­dich­ten. Hier­zu wur­de in der Ver­bands­ge­mein­de in der Ver­gan­gen­heit eine beträcht­li­che Sum­me in die Hand genom­men: Alt­bau­ten wur­den abge­ris­sen, ande­re auf­wän­dig saniert, gera­de jun­ge Fami­li­en, die sich hier ein neu­es Zuhau­se schaf­fen woll­ten, geför­dert. „Unse­re Orts­ker­ne wur­den dadurch viel leben­di­ger, unter­schied­li­che Genera­tio­nen woh­nen hier nun Tür an Tür“, erläu­ter­te der VG-Bür­­ger­­meis­­ter Klaus Lüt­ke­fed­der. Erreicht wur­de dies auch, indem man die Schaf­fung abge­trenn­ter Wohn­ein­hei­ten för­der­te. Dabei dien­te dies der Lösung gleich meh­re­rer Pro­ble­me: Oft­mals fühl­ten sich gera­de älte­re, allein­ste­hen­de Men­schen in ihren gro­ßen Häu­sern nicht mehr wohl, da sie tat­säch­lich nur noch weni­ge Zim­mer ihrer bewohn­ten (und beheiz­ten). Durch die Abtren­nung einer klei­ne­ren Wohn­ein­heit wur­de es zum einen mög­lich, dass die­se Men­schen län­ger in ihren eige­nen vier Wän­den leben kön­nen. Zum ande­ren ent­stand gleich­zei­tig neu­er und drin­gend ben