Anette Moesta begrüßt Gesundheits- und Pflegepaket im neuen Koalitionsvertrag: Pflege verlässlich machen – nah bei den Menschen
Der neue Koalitionsvertrag von CDU und SPD setzt aus Sicht der CDU-Landtagsabgeordneten Anette Moesta wichtige Akzente für eine bessere Gesundheits- und Pflegeversorgung in Rheinland-Pfalz. Besonders im Bereich Pflege sieht Anette Moesta, seniorenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, zentrale Anliegen aufgegriffen, für die sie sich seit Jahren einsetzt.
„Pflege ist für mich ein Herzensanliegen. Gute Versorgung darf nicht von der Postleitzahl abhängen – sie muss in der Stadt genauso verlässlich sein wie auf dem Land“, erklärt Anette Moesta. „Gerade für ältere Menschen und ihre Angehörigen zählt, dass Hilfe erreichbar, verständlich und wohnortnah organisiert ist.“
Der Koalitionsvertrag sieht unter anderem vor, die Zahl der Fachkräfte im Programm GemeindeschwesterPlus zu verdoppeln, regionale Quartierspflege zu stärken und Modellprojekte für Demenz-Wohngemeinschaften sowie junge Pflege zu ermöglichen. Auch Pflege-Ausbildungsplätze sollen bedarfsgerecht ausgebaut und Ausbildungsabbrüche reduziert werden.
Ein wichtiger Schritt ist für Anette Moesta die Einführung eines digitalen Pflegeplatzfinders: „Wer dringend einen Pflegeplatz sucht, darf nicht stundenlang Einrichtungen abtelefonieren müssen. Ein Pflegeplatzfinder schafft Transparenz und hilft Angehörigen in einer ohnehin belastenden Situation.“
Auch die Zukunft der Landespflegekammer soll transparent und neutral geklärt werden. Wenn eine Mehrheit der Pflegenden gegen die Kammer stimmt, soll das Heilberufsgesetz geändert und die Auflösung vollzogen werden.
„Pflegekräfte verdienen Respekt, echte Mitsprache und Entlastung“, betont Anette Moesta. „Der Koalitionsvertrag eröffnet die Chance, Pflege in Rheinland-Pfalz endlich stärker von den Menschen her zu denken: weniger Zufall, mehr Verlässlichkeit, mehr Unterstützung vor Ort.“
Für den Wahlkreis Andernach mit Mendig und der Pellenz sei entscheidend, dass die Versorgung auch im ländlichen Raum tragfähig bleibt. „Unser Ziel muss sein: Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte nicht alleinlassen. Dafür werde ich mich auch im neuen Landtag mit Nachdruck einsetzen.“
