15. Mai 2026

Anette Moesta begrüßt Gesundheits- und Pflegepaket im neuen Koalitionsvertrag: Pflege verlässlich machen – nah bei den Menschen

Der neue Koali­ti­ons­ver­trag von CDU und SPD setzt aus Sicht der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Anet­te Moes­ta wich­ti­ge Akzen­te für eine bes­se­re Gesun­d­heits- und Pfle­ge­ver­sor­gung in Rhein­­land-Pfalz. Beson­ders im Bereich Pfle­ge sieht Anet­te Moes­ta, senio­ren­po­li­ti­sche Spre­che­rin der CDU-Lan­d­­tags­­frak­­ti­on, zen­tra­le Anlie­gen auf­ge­grif­fen, für die sie sich seit Jah­ren einsetzt.

Pfle­ge ist für mich ein Her­zens­an­lie­gen. Gute Ver­sor­gung darf nicht von der Post­leit­zahl abhän­gen – sie muss in der Stadt genau­so ver­läss­lich sein wie auf dem Land“, erklärt Anet­te Moes­ta. „Gera­de für älte­re Men­schen und ihre Ange­hö­ri­gen zählt, dass Hil­fe erreich­bar, ver­ständ­lich und wohn­ort­nah orga­ni­siert ist.“

Der Koali­ti­ons­ver­trag sieht unter ande­rem vor, die Zahl der Fach­kräf­te im Pro­gramm Gemein­de­schwes­ter­Plus zu ver­dop­peln, regio­na­le Quar­tiers­pfle­ge zu stär­ken und Modell­pro­jek­te für Demenz-Wohn­­ge­­mein­­schaf­­ten sowie jun­ge Pfle­ge zu ermög­li­chen. Auch Pfle­­ge-Aus­­­bil­­dungs­­­plä­t­­ze sol­len bedarfs­ge­recht aus­ge­baut und Aus­bil­dungs­ab­brü­che redu­ziert werden.

Ein wich­ti­ger Schritt ist für Anet­te Moes­ta die Ein­füh­rung eines digi­ta­len Pfle­ge­platz­fin­ders: „Wer drin­gend einen Pfle­ge­platz sucht, darf nicht stun­den­lang Ein­rich­tun­gen abte­le­fo­nie­ren müs­sen. Ein Pfle­ge­platz­fin­der schafft Trans­pa­renz und hilft Ange­hö­ri­gen in einer ohne­hin belas­ten­den Situation.“

Auch die Zukunft der Lan­des­pfle­ge­kam­mer soll trans­pa­rent und neu­tral geklärt wer­den. Wenn eine Mehr­heit der Pfle­gen­den gegen die Kam­mer stimmt, soll das Heil­be­rufs­ge­setz geän­dert und die Auf­lö­sung voll­zo­gen werden.

Pfle­ge­kräf­te ver­die­nen Respekt, ech­te Mit­spra­che und Ent­las­tung“, betont Anet­te Moes­ta. „Der Koali­ti­ons­ver­trag eröff­net die Chan­ce, Pfle­ge in Rhein­­land-Pfalz end­lich stär­ker von den Men­schen her zu den­ken: weni­ger Zufall, mehr Ver­läss­lich­keit, mehr Unter­stüt­zung vor Ort.“

Für den Wahl­kreis Ander­nach mit Men­dig und der Pel­lenz sei ent­schei­dend, dass die Ver­sor­gung auch im länd­li­chen Raum trag­fä­hig bleibt. „Unser Ziel muss sein: Pfle­ge­be­dürf­ti­ge, Ange­hö­ri­ge und Pfle­ge­kräf­te nicht allein­las­sen. Dafür wer­de ich mich auch im neu­en Land­tag mit Nach­druck einsetzen.“