Anette Moesta besucht Alufinish in Andernach: Starker Mittelstand aus der Region im Fokus
Gemeinsam mit dem B‑Kandidaten Maximilian Rumpf hat die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Moesta das Unternehmen Alufinish GmbH + Co. KG in Andernach besucht und sich mit Geschäftsführer Dr. Nils Monreal über aktuelle Herausforderungen für mittelständische Unternehmen ausgetauscht.
Alufinish ist ein traditionsreiches Familienunternehmen und seit Jahrzehnten auf chemische Produkte zur Oberflächenbehandlung von Aluminium spezialisiert. Die Produkte kommen weltweit zum Einsatz – etwa bei der Eloxal-Behandlung, der Vorbehandlung sowie bei Beschichtungsprozessen – und werden in zahlreichen Branchen genutzt, darunter in der Automobilindustrie, im Bauwesen und in der Architektur.
Im Gespräch standen insbesondere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen im Mittelpunkt. Ein zentrales Thema waren baurechtliche Verfahren und Genehmigungsprozesse, die häufig zu Verzögerungen bei Projekten und Investitionen führen. Anette Moesta betonte dabei auch die Herausforderungen durch unterschiedliche Vorschriften in den Bundesländern.
„Deutschland ist föderal organisiert, das hat viele Vorteile. Gleichzeitig erleben Unternehmen in der Praxis, dass jedes Bundesland eigene Detailregelungen im Baurecht entwickelt“, erklärte die Landtagsabgeordnete. „Für Planungsbüros, Handwerksbetriebe und Unternehmen, die bundesweit bauen oder Projekte umsetzen, bedeutet das zusätzlichen Aufwand und mehr Bürokratie. Hier müssen wir stärker darauf achten, Verfahren zu vereinfachen und Regelungen besser aufeinander abzustimmen.“
Auch Fragen der Fachkräftegewinnung sowie der digitalen Sicherheit in Unternehmen wurden angesprochen. Gerade für mittelständische Betriebe gewinnt der Schutz sensibler Daten und Produktionsprozesse zunehmend an Bedeutung.
„Unternehmen wie Alufinish zeigen, welche Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand unserer Region stecken“, so die CDU-Politikerin. „Damit solche Betriebe weiterhin erfolgreich arbeiten können, brauchen sie verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und Unterstützung bei Zukunftsthemen wie Fachkräftegewinnung und Digitalisierung.“
Abschließend dankte Anette Moesta Geschäftsführer Dr. Nils Monreal für den offenen Austausch und die interessanten Einblicke in die Arbeit des Unternehmens.
