18. Febru­ar 2026

Rünz & Hoffend: Mit regionalem Rohstoffeinsatz, kurzen Transportwegen und nachhaltiger Produktion auf der Erfolgsspur

Die Bims­in­dus­trie spiel­te einst eine her­aus­ra­gen­de Rol­le in der Regi­on: In West­deutsch­land wur­de beim Wie­der­auf­bau nach dem zwei­ten Welt­krieg Bau­ma­te­ri­al in gro­ßem Umfan­ge benö­tigt. Eines der weni­gen Unter­neh­men, wel­ches den Über­gang aus der Hoch­zeit der Bims­stein­pro­duk­ti­on in die Moder­ne geschafft hat, ist die Fir­ma Rünz & Hof­fend GmbH & CO. KG. Das in Urmitz/Rhein ansäs­si­ge Unter­neh­men wur­de bereits 1925 gegründet.

Der Urgroß­va­ter des heu­ti­gen Geschäfts­füh­rers leg­te den Grund­stein sozu­sa­gen mit einer Schau­fel und einer Kreuz­ha­cke. Heu­te ist das Unter­neh­men, das von Hugo Kess­ler in der 4. Gene­ra­ti­on geführt wird, ein mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men, das nicht nur eine lan­ge Ver­gan­gen­heit besitzt, son­dern auch für die Zukunft bes­tens auf­ge­stellt ist.

Hier­von über­zeu­ge sich vor weni­gen Tagen der Lan­d­­tags- und Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­te Peter Mos­kopp bei einem Besuch vor Ort.

Rünz & Hof­fend ist ein erfolg­rei­ches, mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men, das den Wan­del zu einem hoch­mo­der­ni­sier­ten Beton­werk geschafft hat. Maß­geb­lich hier­für ver­ant­wort­lich ist der Vater des heu­ti­gen Geschäfts­füh­rers. Mit weit­sich­ti­gen Ent­schei­dun­gen hat er in über 4 Jahr­zehn­ten den Erfolgs­weg geeb­net. So wur­de z.B. Anfang des Jah­res 2010 eine eigen­stän­di­gen Spar­te für Gar­ten – und Land­schafts­bau auf­ge­baut. Nach umfang­rei­chen Inves­ti­tio­nen in neue Anlagen­tech­nik ste­hen heu­te moder­ne Pro­duk­ti­ons­stra­ßen für die Her­stel­lung von Arti­keln für den Gar­­ten- und Land­schafts­bau sowie zur Flä­chen­be­fes­ti­gung zur Verfügung.

Zum Pro­dukt­pro­gramm zäh­len Gestal­tungs­pflas­ter, Funk­ti­ons­pflas­ter und Ter­ras­sen­plat­ten. Ergänzt wird die Palet­te durch Tro­­cken- bzw. Gar­ten­mau­ern, Bruch­stein­mau­ern, Pali­sa­den sowie Schalungssteine.

Zement ist in der Öffent­lich­keit hin­sicht­lich des CO₂- Fuß­ab­drucks lei­der nega­tiv behaf­tet ist. Aber auch dies­be­züg­lich hat sich Rünz & Hof­fend früh­zei­tig zukunfts­fä­hig auf­ge­stellt. Dies fängt bei den kur­zen Trans­port­we­gen an: Bei der Beschaf­fung von Zement und ande­ren Mate­ria­len arbei­tet mit Fir­men in der unmit­tel­ba­ren Nach­bar­schaft im Neu­wie­der Becken zusam­men. Bereits 2011 ging in Urmitz die ers­te fir­men­ei­ge­ne Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ans Netz. Der dort pro­du­zier­te Öko­strom wird dazu genutzt, die Umwelt- und CO₂-Bilanz bei der Pro­duk­ti­on jedes ein­zel­nen Stei­nes ste­tig zu ver­bes­sern und einen nach­hal­ti­gen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck für die nächs­te Unter­neh­mer­ge­ne­ra­ti­on zu hin­ter­las­sen. „Jeder Stein, der nicht unse­rem hohen Qua­li­täts­an­spruch ent­spricht, wird wie­der­ver­wen­det und der Pro­duk­ti­on wie­der zuge­führt“, betont Hugo Kessler.

Tief beein­druckt von der Fir­men­phi­lo­so­phie, zu der auch eine star­ke Mit­ar­bei­ter­bin­dung gehört, zeig­te sich MdL Peter Mos­kopp: „Das Unter­neh­men hat nicht nur einen wich­ti­gen Bei­trag zur Geschich­te der Rhei­ni­schen Bims­in­dus­trie geleis­tet: Rünz & Hof­fend zeigt auch, wie man durch klu­ge Ent­schei­dung auch in wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten erfolg­reich sein kann. Was ich hier gese­hen und gehört habe, ist sehr beein­dru­ckend“, so Peter Mos­kopp zum Abschluss sei­nes Besu­ches. Natür­lich woll­te der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te auch wis­sen, was sich das Unter­neh­men von der Poli­tik wünscht: „Dass man end­lich muti­ge Refor­men angeht. Und vor allem das Hand­werk stärkt“, so Geschäfts­füh­rer Hugo Kessler.