2. Febru­ar 2026

Anette Moesta: „Die Menschen brauchen endlich Verlässlichkeit statt weiterer Prüfvermerke“

Die Pla­nung zum Aus­bau der Bun­des­stra­ße 256 zwi­schen Plaidt und Ander­nach-Mie­­sen­heim kommt seit Jah­ren wei­ter­hin nur schlep­pend vor­an. Das geht aus der Ant­wort der Lan­des­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Anet­te Moes­ta her­vor. Dem­nach befin­det sich das Pro­jekt nach wie vor im Sta­di­um des Vor­ent­wurfs, ein kon­kre­ter Zeit­plan für den Bau­be­ginn ist wei­ter­hin nicht benannt.

Nach Anga­ben des Wir­t­­schafts- und Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums ist als nächs­ter Schritt ein soge­nann­ter Pro­jekt­ab­stim­mungs­ter­min mit dem Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um vor­ge­se­hen. Die­ser soll – sofern der Vor­ent­wurf ent­spre­chend aus­ge­ar­bei­tet wer­den kann – frü­hes­tens ab dem drit­ten Quar­tal 2026 statt­fin­den. Erst danach kön­ne ent­schie­den wer­den, wie der wei­te­re Pro­jekt­ver­lauf aussieht.

Für die Men­schen in Plaidt, Ander­nach und Mie­sen­heim ist das eine ernüch­tern­de Ant­wort“, erklärt Anet­te Moes­ta. „Seit Jah­ren wird der Aus­bau der B 256 als not­wen­dig aner­kannt, doch außer neu­en Prüf­sta­tio­nen und inter­nen Abstim­mun­gen gibt es kei­ner­lei Fort­schritt, der für die Regi­on spür­bar wäre.“

Gera­de die­se Stre­cke sei für Pend­ler, Anwoh­ner und die regio­na­le Wirt­schaft von zen­tra­ler Bedeu­tung. Hohe Ver­kehrs­be­las­tung, Lärm und Sicher­heits­ri­si­ken präg­ten den All­tag vie­ler Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. „Die Lan­des­re­gie­rung bestä­tigt mit ihrer Ant­wort letzt­lich, dass sich auch in den kom­men­den Jah­ren nichts Ent­schei­den­des bewe­gen wird. Das ist ange­sichts der Bedeu­tung die­ser Ver­kehrs­ach­se nicht akzep­ta­bel“, so Anet­te Moes­ta weiter.

Kri­tisch sieht die Abge­ord­ne­te zudem, dass das Land kei­nen eige­nen Zeit­druck erken­nen las­se und die Ver­ant­wor­tung erneut auf Abstim­mungs­pro­zes­se mit dem Bund ver­la­ge­re. Bereits im Jahr 2022 hat­te die CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te dies­be­züg­lich eine Klei­ne Anfra­ge an die Lan­des­re­gie­rung gestellt. „Natür­lich sind Bun­des­pro­jek­te kom­plex, aber es ist Auf­ga­be des Lan­des, Pla­nun­gen aktiv vor­an­zu­trei­ben und mit Nach­druck einzufordern.“

Anet­te Moes­ta kün­dig­te an, beim The­ma B 256 wei­ter nach­zu­ha­ken: „Die Men­schen erwar­ten zu Recht kla­re Aus­sa­gen und einen rea­lis­ti­schen Zeit­plan. Dafür wer­de ich mich wei­ter­hin ein­set­zen – damit aus Ankün­di­gun­gen end­lich kon­kre­te Fort­schrit­te werden.“