20. Janu­ar 2026

Peter Moskopp im Austausch mit der Fahrschule Rasbach in Bendorf

Kürz­lich traf sich der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Peter Mos­kopp mit Peter Ras­bach, Inha­ber der Fahr­schu­le Ras­bach in Ben­dorf. Der­zeit steht die Bran­che vor Her­aus­for­de­run­gen, über die Peter Ras­bach in einem offe­nen und ehr­li­chen Gespräch berich­tet hat. Bun­des­weit ver­zeich­nen vie­le Fahr­schu­len einen Ein­bruch der Anmel­dun­gen um teil­wei­se bis zu 70 Pro­zent. Das bedeu­tet, dass statt 15–20 Neu­an­mel­dun­gen im Monat der­zeit teils nur noch 4–6 Neu­an­mel­dun­gen erfol­gen. Über 80 Pro­zent der rund 13.000 Fahr­schu­len in Deutsch­land sind Klein- oder Fami­li­en­be­trie­be, die ihre Exis­tenz akut gefähr­det sehen und bereits jetzt ange­stell­te Fahr­leh­rer in Kurz­ar­beit schi­cken müssen.

Vor allem Dis­kus­sio­nen und Berich­te über angeb­lich ein­fa­che­re Prü­fun­gen und güns­ti­ge­re Füh­rer­schei­ne ab Som­mer 2026 sor­gen der­zeit für gro­ße Ver­un­si­che­rung. Dabei ist fest­zu­hal­ten, dass es bis­lang kei­nen beschlos­se­nen Geset­zes­rah­men, kei­ne kon­kre­ten Inhal­te und kei­nen Zeit­plan hier­für gibt. Den­noch ver­schie­ben vie­le Fahr­schü­le­rin­nen und Fahr­schü­ler ihre Aus­bil­dung, in der Hoff­nung, dadurch Kos­ten spa­ren zu kön­nen und von ein­fa­che­ren Prü­fun­gen zu profitieren.

Aller­dings brau­chen poli­ti­sche Refor­men Zeit. Die Ver­kehrs­mi­nis­ter­kon­fe­renz fin­det im April statt, und selbst wenn dort eine voll­stän­di­ge Eini­gung erzielt wird, ist es stark zu bezwei­feln, dass der Füh­rer­schein bereits ab Som­mer 2026 güns­ti­ger und ein­fa­cher wer­den wird. Eine rei­ne digi­ta­le Aus­bil­dung über den Fahr­si­mu­la­tor hal­ten die Fahr­schu­len für aus­ge­schlos­sen. Zum Üben der Schalt­vor­gän­ge oder der Blick­rich­tung ist der Simu­la­tor geeig­net, aber das Erler­nen der Fahr­pra­xis im Stra­ßen­ver­kehr ist unab­ding­bar. Zudem ist ein sol­cher Simu­la­tor mit enor­me Anschaf­fungs­kos­ten mit bis zu 45.000€ verbunden.

Ich neh­me die­se Hin­wei­se sehr ernst und wer­de sie in Form einer Klei­nen Anfra­ge in den Land­tag ein­brin­gen. Gute Ver­kehrs­si­cher­heit beginnt mit guter Aus­bil­dung und die­se braucht ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen“, so Peter Moskopp.