22. Novem­ber 2025

Torsten Welling MdL und Ortsbürgermeister Schuth: „Endlich Klarheit zu Potenzialflächen für Photovoltaik in Brey“

Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Tors­ten Wel­ling (CDU) hat sich in Brey mit Orts­bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schuth zu einem aus­führ­li­chen Gespräch über die von ihm ein­ge­brach­te Klei­ne Anfra­ge zu Pho­­to­­vol­­ta­ik-Poten­­zi­al­flä­chen in der Orts­ge­mein­de getrof­fen. Die Anfra­ge war zuvor auch im Orts­ge­mein­de­rat The­ma. „Es war wich­tig, die offe­nen Punk­te mit dem Minis­te­ri­um zu klä­ren – und wir sind froh, dass nun end­lich kla­re Aus­sa­gen vor­lie­gen“, beton­te Schuth.

Die Orts­ge­mein­de hat­te im Rah­men der Fort­schrei­bung des Flä­chen­nut­zungs­plans Poten­zi­al­flä­chen für Frei­flä­chen-PV aus­ge­wie­sen, die auf­grund ihrer Höhen­la­ge weder vom Rhein­tal noch von der gegen­über­lie­gen­den Rhein­sei­te ein­seh­bar sind. Den­noch blo­ckiert das Lan­des­ent­wick­lungs­pro­gramm LEP IV deren Nut­zung. „Die Lan­des­re­gie­rung bestä­tigt lei­der, dass die Flä­chen trotz feh­len­der Sicht­bar­keit der­zeit nicht genutzt wer­den dür­fen“, fas­sen Schuth und Wel­ling die Ant­wort der Lan­des­re­gie­rung zusammen.

Beson­ders wich­tig war die Fra­ge, ob Ziel­ab­wei­chungs­ver­fah­ren eine Mög­lich­keit für die Gemein­de dar­stel­len könn­ten. „Hier schafft die Ant­wort lei­der Ernüch­te­rung: Ein sol­ches Ver­fah­ren hät­te nach Ein­schät­zung des Lan­des aktu­ell kei­ne Aus­sicht auf Erfolg“, erklär­te Wel­ling. Auch für LEP V stellt die Lan­des­re­gie­rung ledig­lich Prü­fun­gen in Aus­sicht – kon­kre­te Öff­nun­gen für Welt­erbe­re­gio­nen blei­ben aus.

Wel­ling bleibt jedoch ange­sichts der Ver­wei­se auf die Bera­tungs­an­ge­bo­te der Ener­gie­agen­tur Rhein­­land-Pfalz vor­sich­tig opti­mis­tisch: „Für die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung brau­chen wir Lösun­gen, kei­ne Blo­cka­den. Die Gemein­de Brey mit Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schuth ist enga­giert – und wir soll­ten wei­ter gemein­sam dar­an arbei­ten, Maß­nah­men der Ener­gie­wen­de auch im Welt­erbe­ge­biet mög­lich zu machen.“