Anette Moesta setzt sich für modernen kommunalen Vollzugsdienst ein: Mehr Sicherheit braucht gute Ausbildung
Der kommunale Vollzugsdienst soll in Rheinland-Pfalz künftig einen eigenen Ausbildungsberuf erhalten – das sieht ein Gesetzentwurf der CDU-Landtagsfraktion vor, der in der kommenden Woche im Landtag beraten wird. Die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Moesta, die sich seit Jahren für dieses Thema starkmacht, begrüßt den Schritt ausdrücklich:
„Der kommunale Vollzugsdienst ist vielerorts die erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger – er sorgt für Ordnung, Präsenz und Sicherheit im Alltag“, erklärt Anette Moesta. „Doch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bislang ohne einheitliche, aufgabengerechte Ausbildung. Das wollen wir ändern. Wer Verantwortung für Sicherheit übernimmt, braucht eine fundierte Ausbildung, gute Ausrüstung und klare Perspektiven.“
Bislang absolvieren die Beschäftigten im kommunalen Vollzugsdienst lediglich einen rund zehnwöchigen Lehrgang an der Hochschule der Polizei. Künftig soll eine vollwertige Berufsausbildung geschaffen werden, die rechtliche, kommunikative und praktische Kompetenzen gleichermaßen vermittelt. Dazu gehören u. a. Kenntnisse im Verwaltungs‑, Polizei- und Ordnungsrecht, Deeskalationstechniken, Stressbewältigung und Eigensicherung.
„Das ist keine Polizei light“, betont die CDU-Politikerin. „Aber es ist ein wichtiger Schritt, um unsere Kommunen handlungsfähiger zu machen und die Polizei zu entlasten. Ein gut ausgebildeter, bürgernaher Vollzugsdienst stärkt das Sicherheitsgefühl vor Ort und sorgt für mehr Vertrauen in den Staat.“
Ein eigenständiger Ausbildungsberuf bedeute zudem eine deutliche Aufwertung des Berufsbildes. „Viele, die im kommunalen Ordnungsdienst arbeiten, leisten hervorragende Arbeit, oft unter schwierigen Bedingungen. Wir geben dieser Arbeit mit unserem Gesetzentwurf endlich die Anerkennung und Professionalität, die sie verdient und investieren damit auch in mehr Sicherheit für die Mitarbeiter selbst durch die erweiterte Ausbildung“, so Anette Moesta.
„Sicherheit beginnt im Alltag – und dazu gehören Menschen, die sichtbar präsent, gut ausgebildet und kompetent sind. Das verdient Unterstützung, nicht Bürokratie“, betont die Abgeordnete.
