Abschaffung des wiederkehrenden Straßenausbaubeitrages längst überfällig — Peter Moskopp und CDU-Landtagsfraktion wollen Bürgerinnen und Bürger nachhaltig entlasten
In einigen Orten erhalten Grundstückseigentümerinnen und ‑eigentümer dieser Tage den Bescheid zur Erhebung der wiederkehrenden Beiträge zum Straßenausbau. Die zu zahlenden Beiträge können sich schnell auf mehrere hundert bis 1000€ und mehr belaufen. Dabei handelt es sich bei den wiederkehrenden Straßenausbaubeiträgen um einen rheinland-pfälzischen Sonderweg. In keinem anderen Bundesland müssen sich Eigentümerinnen und Eigentümer finanziell am Straßenausbau und damit an der Instandhaltung der Infrastruktur beteiligen.
„Für uns als CDU-Landtagsfraktion und CDU Rheinland-Pfalz ist klar, dass dieser Sonderweg beendet werden muss. Daher haben wir uns in der Vergangenheit für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge eingesetzt und dies nun fest in unserem Wahlprogramm für die kommende Landtagswahl aufgenommen“; berichten der Abgeordnete Peter Moskopp.
Bereits 2019 und zuletzt im Sommer diesen Jahres setzte sich die CDU-Landtagsfraktion mit einem Gesetzesentwurf für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ein. Die Ampelregierung lehnte diesen jedoch ab, schaffte 2019 zwar die sog. Einmalbeiträge ab und beschloss aber stattdessen die verpflichtende Erhebung des wiederkehrenden Beitrages. Seitdem werden die Eigentümerinnen und Eigentümer regelmäßiger und öfter zur Kassen gebeten bei gleichzeitig höheren Zahlungen. Zudem verursacht das komplizierte Erhebungsverfahren einen erheblichen bürokratischen Aufwand in den Kommunen, der in keinem angemessenen Verhältnis zu den Einnahmen steht.
„Die Abschaffung der Beiträge ist längst überfällig. Daher setzen wir uns für eine unbürokratische Lösung ein. Die Kommunen sollen die ihnen zustehenden finanziellen Mittel für die Instandhaltung der Straßen automatisch und ohne aufwändiges Antragsverfahren vom Land erhalten. So sorgen wir für weniger Bürokratie und eine echte, nachhaltige Entlassung der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land“, so Peter Moskopp.
