23. Sep­tem­ber 2025

Landtagsabgeordneter Torsten Welling (CDU): „Hebammen verdienen bessere Bedingungen – Versorgung muss gesichert werden“

Die Sit­u­a­tion der Hebam­men in Rhein­­land-Pfalz stand im Mit­telpunkt ein­er aktuellen Debat­te im Sep­tem­ber-Plenum des Land­tages. Der örtliche Land­tagsab­ge­ord­nete Torsten Welling (CDU) machte dabei deut­lich, dass die Rah­menbe­din­gun­gen drin­gend verbessert wer­den müssen, um eine flächen­deck­ende und qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Geburtshil­fe auch in Zukun­ft sicherzustellen.

„Hebam­men leis­ten eine unverzicht­bare Arbeit für wer­dende Müt­ter, Fam­i­lien und unsere Gesellschaft ins­ge­samt. Umso wichtiger ist es, dass sie unter fairen Bedin­gun­gen arbeit­en kön­nen und nicht in ihrer Exis­tenz bedro­ht wer­den“, so Welling.

Hin­ter­grund ist der neue sog. Hebam­men­hil­fever­trag, der ab Novem­ber 2025 bun­desweit in Kraft tritt. Während angestellte und außerklin­isch tätige Hebam­men von ein­er Erhöhung der Stun­den­sätze prof­i­tieren, ger­at­en freiberu­fliche Beleghe­bam­men durch unzure­ichende Vergü­tung erhe­blich unter Druck. Da ger­ade in vie­len ländlichen Regio­nen die Geburtshil­fe wesentlich von Beleghe­bam­men getra­gen wird, dro­hen Ver­sorgungslück­en.

Die CDU-Land­­tags­frak­­tion hat­te hierzu bere­its im Juni einen Antrag einge­bracht, der neben dem klaren Appell in Rich­tung der Ver­tragspart­ner im Bund einige Über­legun­gen zur Unter­stützung von Lan­des­seite bein­hal­tete. „Die Regierungskoali­tion aus SPD, Grü­nen und FDP kon­nte sich zwar nicht zu ein­er Zus­tim­mung durchrin­gen, allerd­ings wurde schließlich ein Antrag in geän­dert­er Form vom Land­tag ver­ab­schiedet und somit wenig­stens ein klares Sig­nal für unsere Hebam­men im Land gesendet. Wir brauchen Lösun­gen, die prax­is­nah sind und auch Beleghe­bam­men in die Lage ver­set­zen, ihre wichtige Arbeit auch kün­ftig wirtschaftlich und mit hoher Qual­ität auszuüben. Dafür set­ze ich mich ein – sowohl hier in der Region als auch im Land­tag“, betonte Welling.