17. Juli 2025

CDU-Landtagsabgeordneter Peter Moskopp im Austausch mit Keramikmanufaktur Schilz

Der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Peter Mos­kopp besuch­te jüngst die Kera­mik­ma­nu­fak­tur Schilz in Höhr-Gren­z­hau­­sen und traf sich dort mit Vol­ker und Tino Schilz zu einem Austausch.
Höhr-Gren­z­hau­­sen und die gesam­te Regi­on sind weit über die deut­schen Gren­zen hin­aus als Ton- und Kera­mik­re­gi­on bekannt. Das soge­nann­te „Kan­nen­bä­cker­land“ umfasst die Gebie­te der Ver­bands­ge­mein­den Höhr-Gren­z­hau­­sen und Ran­s­­bach-Baum­­bach und ist gleich­zei­tig wirt­schaft­lich stark vom Ton­ab­bau, der Kera­mik­pro­duk­ti­on sowie dem Ver­trieb der Pro­duk­te geprägt. 

Das tra­di­ti­ons­rei­che Fami­li­en­un­ter­neh­men von Vol­ker und Tino Schilz erzeugt seit dem Jahr 1661 Becher, Bem­bel, Bier­krü­ge und Töp­fe, regio­nal und nach­hal­tig und von höchs­ter Qualität. 
So wer­den in der Manu­fak­tur Schilz bei­spiels­wei­se die Senf­töpf­chen für den berühm­ten Mon­schau­er Senf oder auch die Bier­krü­ge für das Münch­ner Okto­ber­fest her­ge­stellt. Durch das beson­de­re Brenn­ver­fah­ren in der Stein­zeug­ma­nu­fak­tur Schilz wird eine Salz­gla­sur erzeugt, eine glä­ser­ne Ober­flä­che, die den Pro­duk­ten eine hohe Bestän­dig­keit ver­leiht. Auch sozi­al ist das Unter­neh­men in unse­rer Regi­on enga­giert und spen­de­te 2022 150 Ton­krü­ge ins Ahrtal.

Mir ist es ein gro­ßes Anlie­gen, die­ses wich­ti­ge Kul­tur­gut im Wes­ter­wald zu erhal­ten und die Kera­mik­bran­che best­mög­lich zu unter­stüt­zen“, berich­tet Peter Mos­kopp. Seit 1980 ist in der Bran­che ein erheb­li­cher Rück­gang deut­scher Pro­duk­ti­ons­stät­ten und Arbeits­plät­ze ein­ge­tre­ten, haupt­säch­lich bedingt durch die Glo­ba­li­sie­rung und Zen­tra­li­sie­rung. Dass es tra­di­ti­ons­rei­che Fami­li­en­un­ter­neh­men wie das der Fami­lie Schilz geschafft haben, die­se wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen – zusätz­lich ver­stärkt durch die Coro­­na-Pan­­de­­mie – zu über­ste­hen, ist ihrer Beharr­lich­keit und ihrer Lie­be zum Pro­dukt zu verdanken. 

Ich sehe die drin­gen­de Not­wen­dig­keit, die Ton- und Kera­mik­un­ter­neh­men durch geziel­te För­der­pro­gram­me und Inves­ti­tio­nen zu unter­stüt­zen, um die Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu sichern und Arbeits­plät­ze zu erhal­ten. Der Erhalt einer nach­hal­ti­gen Pro­duk­ti­on von Kera­mik im Kan­nen­bä­cker­land ist essen­ti­ell, wirt­schaft­lich, aber auch als kul­tu­rel­les Erbe und Iden­ti­tät von Höhr-Gren­z­hau­­sen und der gesam­ten Regi­on. Ich dan­ke der Fami­lie Schilz für die ver­trau­ten und kon­struk­ti­ven Gesprä­che und wer­de wei­ter­hin im Aus­tausch blei­ben“, so Peter Moskopp.