21. Novem­ber 2022

CDU-Landtagsabgeordnete informieren sich beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und beim Kommando Cyber-und Informationsraum

Der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Peter Mos­kopp hat mit sei­ner Kol­le­gin und sei­nem Kol­le­gen aus dem Rhein­­land-Pfäl­­zi­­schen Land­tag, Ellen Demuth und Tors­ten Wel­ling das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik und das Kom­man­do Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum in Bonn besucht.

Behör­den­lei­ter und Inspek­teur für den Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum Vize­ad­mi­ral Dr. Tho­mas Daum emp­fing die Grup­pe gemein­sam mit Gene­ral­ma­jor Wer­ner Sczes­ny, Kom­man­deur des Kom­man­dos Stra­te­gi­sche Auf­klä­rung in Grafschaft.

Dabei ist das Kom­man­do Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum (Kdo CIR) eine mili­tä­ri­sche Bun­des­be­hör­de, die dem Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um direkt unter­stellt ist. Der gan­ze Bereich Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum inner­halb der Bun­des­wehr dient der Cyber­ab­wehr, dem Durch­füh­ren von Cyber­ope­ra­tio­nen oder im All­ge­mei­nen dem mili­tä­ri­schen Nach­rich­ten­we­sen aus­schließ­lich zu Ver­tei­di­gungs­zwe­cken gegen­über Bedro­hun­gen von außer­halb. “Über das gemein­sa­me Tref­fen und das ver­trau­li­che Gespräch sind wir sehr dank­bar. Wir konn­ten hier viel ler­nen. Das wird uns hel­fen, unse­re künf­ti­gen Auf­ga­ben im Digi­ta­li­sie­rungs­aus­schuss des Land­ta­ges noch bes­ser wahr­zu­neh­men”, so erklärt Peter Moskopp.

Anschlie­ßend haben die CDU-Lan­­des­­po­­li­­ti­­ker das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI) besucht und wur­den von Vize­prä­si­dent Dr. Ger­hard Schab­hü­ser emp­fan­gen. Er klär­te über die Auf­ga­ben und die Arbeits­wei­se des BSI auf. Das BSI ist eine obe­re Bun­des­be­hör­de, die dem Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um unter­stellt ist und für die natio­na­le Abwehr von Cyber­be­dro­hun­gen zustän­dig ist.

Ich begrü­ße aus­drück­lich eine Ände­rung des Grund­ge­set­zes, um das BSI zu einer Zen­tral­stel­le für alle Bun­­­des- sowie Lan­des­be­hör­den zu machen. Aller­dings geht das Grund­ge­setz von einer Tren­nung der Staats­auf­ga­ben zwi­schen Bund und sei­nen Län­dern aus. Für eine dau­er­haf­te Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem BSI und sei­nen Län­dern müss­te eine Geset­z­­ge­­bungs- und Ver­wal­tungs­kom­pe­tenz für den Bund im Grund­ge­setz ver­an­kert wer­den. Das hal­te ich für beson­ders wich­tig, weil die Län­der der­zeit kei­ne eige­nen Cyber-Sicher­heits­­­be­­hör­­den haben. Aber auch an die Kom­mu­nen muss gedacht wer­den. Hier sehe ich noch grö­ße­ren Hand­lungs­be­darf. Ich hal­te eine Finan­zie­rung des Lan­des für den vom BSI emp­foh­le­nen Grund­schutz zuguns­ten der Kom­mu­nen für uner­läss­lich. Die Kom­mu­nen kön­nen die hohen Kos­ten für bei­spiels­wei­se exter­ne Bera­ter kei­nes­wegs finan­zie­ren. Alles in Allem ein sehr kon­struk­ti­ver Aus­tausch, von dem ich und mei­ne Kol­le­gen im Land­tag noch sehr lan­ge pro­fi­tie­ren wer­den. Vie­len Dank für die­se Gele­gen­heit!”, resü­miert Peter Mos­kopp über den Besuch beim BSI.