13. Dezem­ber 2021

CDU Senioren-Union Koblenz-Montabaur wählt neuen Vorstand

Die 80 Delegierten der CDU Senioren-Union Koblenz Montabaur waren unter Coro­na Bedin­gun­gen zum Bezirks­delegier­tentag nach Dieblich ein­ge­laden. Trotz der steigen­den Inzi­denz­zahlen waren 43 geimpfte oder gene­sene Delegierte anwe­send. Nach dem total­en Still­stand der Aktiv­itäten im Bezirksver­band Koblenz-Montabaur, dem größten der 3 Bezirksver­bände im Lan­desver­band, mit seinen 1800 Mit­gliedern in 11 voll funk­tions­fähi­gen Kreisver­bän­den und 8 Ortsver­bän­den, began­nen im Som­mer wieder die Aktiv­itäten. Coro­na bed­ingt und durch Ster­be­fälle hat der Ver­band rund 100 Mit­glieder ver­loren.

Viele Ehrengäste bekun­de­ten mit ihrem Bei­sein den Stel­len­wert dieser CDU Vere­ini­gung der über 60 jähri­gen und sparten in den Gruß­worten nicht mit Lob und Anerken­nung für die bish­erige Arbeit des Bezirksvor­standes. Unter den Delegierten kon­nte der Bezirksvor­sitzende Karl-Heinz Totz MdEP Ralf Seekatz, MdL Math­ias Lam­mert Bezirksvor­sitzen­der CDU und Land­tagsvizepräi­dent, MdL Anette Moes­ta Bindeglied zwis­chen Lan­desvor­stand SU und CDU Land­tags­frak­tion, Torsten Welling MdL und Bezirksvor­sitzen­der Junge-Union, den Lan­desvor­sitzen­den der Senioren-Union San­ität­srat Dr. med. Fred-Hol­ger Lud­wig, Huber­tus Stawik Bezirksvor­sitzen­der Rhein­hessen-Pfalz sowie Heinz-Peter Mertens CDU Mit­tel­stand­vere­ini­gung, begrüßen.

Anette Moes­ta MdL war die Haup­tred­ner­in bei der Ver­samm­lung. In dieser ging sie auf die Arbeit der Land­tags­frak­tion und ihre eige­nen Aktiv­itäten als Abge­ord­nete ein. Sie stellte her­aus dass sie hin­ter der Forderung der Senioren-Union ste­ht, Seniorenämter in Rhein­­land-Pfalz verpflich­t­end einzuführen. Eben­so ist es ein Anliegen, dass in den Kom­munen Senioren-Beiräte gewählt wer­den und das nach lan­desweit ein­heitlichen Regeln erfol­gt. Ein Ziel muss es sein, dass staatliche Leis­tun­gen auch bei den­jeni­gen ankom­men, für die sie gedacht sind, das sind Fam­i­lien, aber auch Senioren. Die Sozialpoli­tik muss sich daran aus­richt­en und Unter­stützun­gen im Behör­dend­schun­gel anbi­eten und let­ztlich auch ent­bürokratisieren. Dem würde auch ein Seniore­namt helfen.

Der Tätigkeits­bericht des Vor­sitzen­den war geprägt von den Ein­schränkun­gen während der Pan­demie. Er ver­wies jedoch auf die Unter­stützun­gen und Forderun­gen der SU in Bezug auf die Ehre­namt­skarte, Forderung der Frauen-Union für die Müt­ter­rente, Nutzung wie z.B. Ver­sorgungsstruk­turge­setz 4 und dem damit ver­bun­de­nen Patien­ten­rechtege­setz. Dem neuen Teil des Pflegege­set­zes. Hier u.a. die Änderung von 3 Pflegestufen in 5 Pflegeklassen. Bar­ri­ere­freies Bauen und Wohnen, Alters­diskri­m­inierung, Teil­nahme am Straßen­verkehr, Alter­sar­mut. Wir müssen uns ver­tiefend der Alter­sar­mut stellen, denn viele Rent­ner scheuen sich heute noch die ihnen zuste­hen­den Unter­stützun­gen zur Miete oder Energie bei den zuständi­gen Stellen zu beantra­gen. Bist du arm, bist du allein, hier sehen wir den immer größer wer­den­den Kom­plex der Alter­sein­samkeit und der daraus fol­gen­den Depres­sion und andere psy­chis­che Krankheit­en auf uns zukom­men so Karl-Heinz Totz.

Neben den geschilderten Schw­er­punk­ten der bish­eri­gen Vor­stand­sar­beit forderte Totz in seinem Tätigkeits­bericht endlich auf Kreisebene ein Seniore­namt einzuführen. Bei der immer größer wer­den­den Anzahl älter­er Mit­bürg­er ist es an der Zeit für diese ein geson­dertes Amt zu haben, damit unter dem Mot­to „alles unter einem Dach“ nur eine Stelle für behördliche Belange von Senioren zuständig ist. Er forderte die anwe­senden Man­dat­sträger auf, diese Notwendigkeit zu unter­stützen und erläuterte gle­ichzeit­ig die mögliche prak­tis­che Durch­führung.

Unter der Ver­samm­lungsleitung von Dr. Fred-Hol­ger Lud­wig, der auch stel­lvertre­tender Bun­desvor­sitzen­der der Senioren-Union ist, fan­den die Neuwahlen zum Vor­stand statt. Vor­sitzen­der Karl-Heinz Totz, stv. Vor­sitzende Ilka Klein und Mit­glieder­beauf­tragte, stv. Vor­sitzen­der Friedrich Schwarz, Schrift­führer Anton Reit­er. Als Beisitzer wur­den gewählt: Moni­ka Arzt- Koblenz, Rudi Bettschei­der- Mendig, Ger­linde Born- Diez, Horst Föller- Daaden, Hel­ga Fürst- Rüber, Karl Otto Gip­pert- Briedel, Renate Har­­garter- Diez, Wen­delin Hof­f­­mann- St. Goar, Huber­tine Kam­mer­scheid- Bell, Ruth Köfer- Neuwied, Dieter Lukas- Niederzis­sen, Paula-Maria Maaß- Ren­nerod, Hel­mut Schlabach- Kirchen, Rolf Stöck­­er- Bad Neue­­nahr-Ahrweil­er, Wolf­gang Wag­n­er- Schöneberg. Die Kreisvor­sitzen­den der CDU Senioren-Union wer­den mit Stimm­recht in den Vor­stand koop­tiert. Eben­so wird der Ehren­vor­sitzende Karl-Heinz Schwarz dem Vor­stand ange­hören.