CDU-Spitze in Lehmen verjüngt sich schon jetzt Christoph Stoffel folgt auf Dr. mult. h.c. Karl-Jürgen Wilbert
"Wir können uns nicht in diesen Tagen zusammensetzen, ohne an das Aufbrechen der Naturgewalten und die vielen tausend Opfer in Japan zu denken. Uns wird bewusst, wie schnell menschliches Handeln weggefegt, wie Ziele über
Nacht sich auflösen, wie klein jeder uns binnen weniger Sekunden werden kann". Damit eröffnete Karl-Jürgen Wilbert jetzt die CDU-Mitgliederversammlung in Lehmen. Wichtigster Punkt: Neuwahl des Vorsitzenden. Dies war nötig, weil vor knapp 5 Jahren mitten in der letzten Wahlperiode ein neuer Vorsitzender zu wählen war und Wilbert gewählt worden
war. Nach Ablauf dieser Wahlperiode als Vorsitzender wollte Wilbert mit "Blick in den Jahreskalender mit seiner eigenen Jahreszahl" und auch schon im Hinblick auf die Kommunalwahl 2014 einen Jüngeren nach vorne bringen. Er schlug als seinen Nachfolger den 1. Beigeordneten Christoph Stoffel (42) vor, der dann auch einstimmig gewählt wurde. Wilbert bleibt zunächst noch Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat.
Wilbert führte vorher noch aus, dass es für ihn wichtig gewesen sei, eine solche Atmosphäre unter den Parteien im Ort zu schaffen, die auf lautstarke Auseinandersetzungen verzichtete und für alle Pläne auch immer einen gemeinsamen Weg suchte. "Wenn man heute durch den Ort fährt, die neuen Plätze, eine Vielzahl renovierter Häuser sich ansieht, die neuen anspruchsvollen und schönen Wanderwege nutzt, die farbige Vereinskultur sich anschaut, erkennt man, dass Lehmen mit seinem Ortsteil Moselsürsch auf einem guten Wege ist. Zunächst hatte Wilbert sich bei allen helfenden "guten Geistern" herzlich bedankt, "Ohne deren Einsatz vom sprichwörtliche Plakate kleben, dem Verteilen von Info-Blättern, dem Stühle schleppen oder der Organisation von Veranstaltungen, läuft auch bei einem Ortsverband nichts."
Christoph Stoffel bedankte sich bei seinem Vorgänger, der für den Ort nicht verloren gehe. Für ihn sei es in Zukunft wichtig auch die jüngeren Bürger in die Parteiarbeit der CDU mit einzubeziehen, "ob sie nun Mitglied sind oder nicht". Den Weg des friedlichen Miteinanders wolle auch er bestreiten. Das bedeute aber nicht, dass die CDU 2014 nicht doch mit voller Kraft und wieder mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten antrete, "bei aller Wertschätzung des derzeitigen Amtsinhabers von der FWG". Und die CDU wolle auch jedem helfen, der Schwierigkeiten habe, zur Wahl zu gehen. Jede Stimme ist eine Stimme für die Demokratie. "Anruf genügt, wir helfen!" .

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