Wissenschaftsstandort Mayen erheblich gestärkt
Dr. Holger Schaaf, Leiter der Außenstelle Mayen für Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte (VAT) des Römisch- Germanischen-Zentralmuseums Mainz (RGZM) begrüßte auf dem Grubenfeld eine Abordnung der CDU Mayen zum Informationsbesuch.
Angesagt hatten sich die Besucher jedoch zur Besichtigung der Baustelle des Labors für Experimentelle Archäologie Mayen, in der unmittelbaren Nachbarschaft gelegen, dessen designierter Leiter, Dr. Michael Herdick, seit wenigen Wochen Mayener Neubürger, dann auch die weitere Betreuung der Gäste übernahm.
Der Standort Mayen sei für dieses Projekt ausgewählt worden, weil hier ein geeignetes und großes Grundstück zur Verfügung stand, so Dr. Herdick in seinen Ausführungen.
Des Weiteren verspricht man sich Synergieeffekte mit den bestehenden Einrichtungen des RGZM vor Ort sowie den Einrichtungen des Vulkanparkes.
Mit dem dann fertigen Baukörper, einem Haupthaus, einem Nebengebäude sowie einer überdachten Freifläche stehen den Wissenschaftlern geeignete Räumlichkeiten für ihre Forschungsarbeiten zur Verfügung.
Ein Seminarraum, Unterkünfte für Gastforscher und Studenten mit den erforderlichen Sanitärräumen runden das Angebot ab.
Experimente in der Archäologie, Rekonstruktionen von Abläufen, Untersuchungen von Fundmaterialien sowie die Untersuchung der sozialen Dimensionen frühzeitlicher Arbeitsabläufe sind nur einige Themenbereiche, die in Mayen von namhaften Wissenschaftlern aus Deutschland und aus der gesamten Welt erforscht und bearbeitet werden.
Viele Studenten werden in Seminarform Teile ihrer praktischen Studien in Mayen ableisten.
Die Einrichtung ist in Europa einzigartig und wird den Ruf der Stadt Mayen als Wissenschaftsstandort in alle Welt tragen. Darüber waren sich die CDU-Kommunalpolitiker nach Einweisung und einem Rundgang über die Baustelle einig und kündigten den nächsten Besuch bei dann laufendem Forschungsbetrieb an.

Seite drucken